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Hier dreht sich alles um wertebasiertes Marketing ohne Social Media, Psychotricks und das übliche Marketing-Blabla.


Schreiben Alexandra Polunin Schreiben Alexandra Polunin

Selfpublishing oder Verlag? Sieben Fragen, die du dir stellen kannst

Ich habe beides ausprobiert – Selfpublishing und Verlag – und finde beides auf seine eigene Weise gut. Denn sowohl der Selfpublishing- als auch der Verlagsweg hat Vorteile und Nachteile. Falls du gerade selbst überlegst, ein Buch zu schreiben, und vor der Entscheidung – Selfpublishing oder Verlag? – stehst, helfen dir vielleicht die folgenden sieben Fragen weiter.

Es muss in der zweiten oder dritten Klasse gewesen sein, als ich gedacht habe: „Irgendwann werde ich ein Buch schreiben!“

Damals hatte ich frisch deutsch gelernt und verbrachte meine Zeit am liebsten damit, mir Geschichten auszudenken und sie in der mir langsam heimisch werdenden Sprache aufzuschreiben.

Anfang 2022 war es dann soweit: Ich veröffentlichte ein Buch im Selfpublishing bei Amazon. (Und ein paar Monate später noch eins.) Es waren zwar keine Geschichten über Katzen, wie es sich mein neunjähriges Ich damals erträumt hatte, aber aufregend war es trotzdem.

Und schließlich kam 2024 dann mit „No Social Media!“ mein erstes Verlagsbuch raus – doppelt aufregend!

Ich habe also beides ausprobiert – Selfpublishing und Verlag – und finde beides auf seine eigene Weise gut.

Denn sowohl der Selfpublishing- als auch der Verlagsweg hat Vorteile und Nachteile. Es kommt einfach darauf an, wie du tickst und was du mit dem Buch bezweckst. 

Falls du gerade selbst überlegst, ein Buch zu schreiben, und vor der Entscheidung – Selfpublishing oder Verlag? – stehst, helfen dir vielleicht die folgenden sieben Fragen weiter.

#1 Möchtest du das Buchschreiben einfach mal ausprobieren?

Es muss nicht immer gleich der nächste Bestseller werden! Manchmal möchte man das Thema Buchschreiben einfach mal für sich ausprobieren.

Ist das Buchschreiben was für mich?
Macht mir der Prozess überhaupt Freude?
Schaffe ich es, ein Buchprojekt durchziehen?

Diese Fragen lassen sich wunderbar auf dem Selfpublishingweg beantworten. Hier gibt es keinen Vertrag, keine Deadlines, kein Risiko. 

Wenn du dein Buchprojekt nicht abschließt, ist es kein Drama. Und wenn doch, hast du eben ein Selfpublishing-Buch.😁

Genauso habe ich es bei meinem ersten Buch gemacht, das im Februar 2022 erschienen ist. Ich wollte einfach mal gucken, wie es so ist, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. 

Auch wenn es natürlich grundsätzlich möglich ist, einen Verlagsvertrag aufzulösen, weil man merkt, dass man das Buchprojekt nicht zum Abschluss bringen kann, ist Selfpublishing ein deutlich einfacherer Weg fürs Testen und Einfach-mal-Machen.

#2 Möchtest du sofort mit dem Buch starten oder hast du Zeit?

Grundsätzlich gilt: Selfpublishing geht schneller als der Verlagsweg.

Das fängt schon damit an, dass es unter Umständen ganz schön schwierig werden kann, einen Verlag zu finden. 

Ich hatte Glück: Bei mir kam der Verlag direkt auf mich zu. Und auch andere veröffentlichte Autorinnen berichteten mir, dass sie vom Verlag gefunden wurden und nicht selbst auf die Suche gegangen sind.

Wer selbst aktiv werden will, braucht 

  • ein aktuelles, relevantes Thema, das Verlage auch verkaufen können (bei aller Liebe zu Büchern sind Verlage letzten Endes Unternehmen, die wirtschaftlich denken müssen)

  • ein überzeugendes Exposé

  • eine aussagekräftige Leseprobe

Und für manche kann es gar eine gute Idee sein, sich eine Agentur zu suchen, die die Kontaktaufnahme zum Verlag übernimmt.

Meist ziehen Monate oder gar Jahre ins Land, bis sich überhaupt etwas ergibt. 

Doch man braucht nicht nur Geduld, um einen passenden Verlag zu finden. Auch mit einem Verlagsvertrag in der Tasche muss man oft mehr Zeit für die Buchveröffentlichung einplanen als beim Selfpublishing. 

Das liegt daran, dass im Verlag viele Menschen an einem Buch arbeiten und Entscheidungen durch verschiedene Instanzen gehen. Die Geschäftsführung, das Lektorat, das Korrektorat, das Fachgutachten, die Designer*innen, der Satz, der Vertrieb – sie alle haben ihre Aufgaben zu erledigen, müssen miteinander kommunizieren, werden kurzfristig krank oder machen Urlaub. Der Verlagsweg ist daher nichts für Ungeduldige.

Selfpublishing ist deutlich schneller

Theoretisch kannst du das Buch in wenigen Wochen oder Monaten fertigstellen und veröffentlichen. Und wenn dir ein Buchcover gefällt, musst du es nicht erst mit siebzehn anderen Menschen abklären. 

Deshalb ist die Frage „Selfpublishing oder Verlag?“ auch eine Frage nach Zeit und Geduld. Je weniger du davon hast, desto eher ist Selfpublishing der richtige Weg.

#3 Möchtest du alles selber machen oder nur schreiben?

Die Frage „Selfpublishing oder Verlag“ ist auch eine Frage nach Kontrolle – und wie viel du davon brauchst.

Beim Selfpublishing hast du alle Zügel selbst in der Hand, und Titel, Cover, Umfang etc. liegen in deiner Verantwortung. Der Verlag hingegen möchte über diese Dinge bestimmen. 

Selfpublishing-Fans sehen das oft als großen Nachteil am Verlag, weil sie sich nicht in diese Entscheidungen reinreden lassen wollen.

Ich persönlich habe das als großen Vorteil empfunden:

Denn wenn ich mich nicht mehr mit Sachen wie dem Titel, dem Cover und Co. beschäftigen muss, kann ich mich auch einfach auf das Wesentliche konzentrieren: das Schreiben. Und das hat mir sehr gefallen.

Ich habe zweimal das Selfpublishing-Spiel durchgespielt und vom Cover bis zum Satz alles selbst organisieren müssen, sodass ich es als ein großes Privileg empfand, es bei meinem Verlagsbuch nun nicht mehr tun zu müssen.

Dass sich andere Menschen um einen griffigen Titel oder ein auffälliges Cover kümmern, war für mich befreiend, nicht einschränkend. 

Doch das muss ja nicht für dich gelten. Vielmehr kannst du für dich überlegen:

Willst du nur schreiben? Dann könnte der Verlagsweg, bei dem dir alle Entscheidungen abgenommen werden, der richtige sein.

Interessiert dich auch das ganze Drumherum? Willst du selbst über Titel, Cover und Co. bestimmen? Dann wäre eher Selfpublishing etwas für dich.

#4 Ist es okay, wenn andere Menschen mitreden?

Dass sich im Verlag so viele Menschen mit einem Buch beschäftigen, heißt auch: Viele Menschen lesen und denken mit. 

Wo mir als Autorin manchmal die Distanz fehlt, sehen sie Ungereimtheiten, Fehlschlüsse, Zahlendreher, Schusselfehler, fehlende Kommas oder klischeehafte Formulierungen.

Als Autorin mag es nicht immer einfach sein, Feedback und Kritik auszuhalten und professionell damit umzugehen. Doch fürs Buch ist das eindeutig am besten. Denn die Menschen, die mitlesen und mitdenken, haben alle dasselbe Ziel: das bestmögliche Buch zu diesem Thema auf den Markt zu bringen.

Das ist ein großer Vorteil am Verlagsweg, doch ich will ganz ehrlich sein: Bei meinem ersten Buch hätte mich die Menge an Feedback vermutlich noch etwas überfordert. 

Deshalb bin ich im Nachhinein sehr froh, zweimal das Thema Buchschreiben für mich „durchgespielt“ zu haben, bevor ich mich auf den Verlagsweg begeben habe.

Und auch für dich könnte die Frage wichtig sein, ob du dir zutraust, dass so viele Menschen an deinem Buch mitarbeiten und vom Aufbau des Buchs bis zur Umsetzung mitreden.

Ja? Dann könnte ein Verlag eine gute Option sein. Erst einmal nicht? Dann wäre Selfpublishing vermutlich die bessere Variante.

#5 Wie ist es mit dem Geld?

Und dass so viele Menschen an der Produktion eines Buchs beteiligt sind, bedeutet natürlich auch, dass all diese Menschen an den Einnahmen aus den Buchverkäufen beteiligt werden. Entsprechend gibt es auch weniger Einnahmen für Autor*innen pro verkauftem Exemplar.

Während es bei Amazon für E-Books, die für 2,69 bis 9,99 Euro verkauft werden, 70% (!) Tantiemen gibt, schwanken die Tantiemen beim Verlag zwischen 5% und 10% vom Nettoerlös. (Quelle

Sollte dein Buch richtig gut laufen, hättest du mit Selfpublishing also einen finanziellen Vorteil

Andererseits bist du beim Selfpublishing für alles selbst verantwortlich. Und wenn du dir nicht zutraust, selbst ein Cover zu gestalten, dann musst du jemanden bezahlen, der oder die das für dich macht.

Beim Selfpublishing trägst du daher immer die Kosten für 

  • das Lektorat

  • das Korrektorat

  • das Buchcover

  • den Satz

Da kann – je nach Umfang des Buchs – schnell ein vierstelliger Betrag zusammenkommen. Und wenn sich das Buch nicht gut verkauft, bleibst du auf diesen Kosten unter Umständen sitzen. 

Bei einem Verlag hingegen musst du diese Kosten nicht tragen. Der Verlag kommt dafür auf. Und nicht nur das:

Verlage zahlen ihren Autoren und Autorinnen oft sogar noch einen Vorschuss, den sie nicht zurückzahlen müssen, egal, wie sich das Buch verkauft. Wie viel genau und wann – das hängt vom jeweiligen Vertrag ab und ist oft auch Verhandlungssache.

Doch da wir beim Selfpublishing erst dann Geld bekommen, wenn Exemplare verkauft werden, werden wir beim Verlag so gesehen schon fürs Schreiben bezahlt. Und das ist auf jeden Fall motivierend.

Und auch der nächste Punkt sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden: der Vertrieb.

#6 Hast du Bock auf Vertrieb?

Einer der größten Vorteile eines Verlags gegenüber Selfpublishing ist für mich der Vertrieb.

Allein die Vorstellung, dass es Menschen gibt, deren Job es ist, mein Buch auf die Tische und in die Regale von Buchhandlungen zu bringen – und die Buchcover auch unter diesen Gesichtspunkten beurteilen können! –, ist phänomenal. Und das bedeutet auch meist immer: mehr Verkäufe.

Natürlich können Buchläden theoretisch auch Selfpublishing-Bücher verkaufen, doch wir als Autorinnen müssen uns eben meist aktiv darum bemühen. 

Ich hab mich bei meinen beiden Selfpublishing-Büchern jedenfalls nicht konsequent darum gekümmert. 

Wie ist es bei dir? Hast du Bock auf Vertrieb?

#7 Wie gut kannst du mit Deadlines umgehen?

Und schließlich würde ich mir an deiner Stelle gut überlegen, wie gut du mit Deadlines umgehen kannst. 

Während du beim Selfpublishing gemütlich vor dich hinarbeiten kannst, bekommst du bei einem Verlag vertraglich festgehaltene Deadlines. Mich haben diese Deadlines eher motiviert und angespornt, doch das muss ja nicht für dich gelten:

Wenn dich das Wissen, dass du bis zu einem Zeitpunkt bestimmte Kapitel liefern musst, eher lähmt und stresst, ist der Selfpublishingweg vermutlich erst einmal der einfachere.

Selfpublishing oder Verlag? Es kommt darauf an! 

Selfpublishing oder Verlag? Wie so oft gibt es auf diese Frage keine eindeutige Antwort, sondern ein unbefriedigendes „Es kommt darauf an.“

Es kommt darauf an, ob …

  • du das Thema Buchschreiben einfach mal für dich ausprobieren oder gleich „all in“ gehen willst

  • das Buch unbedingt in den nächsten Wochen oder Monaten veröffentlicht werden soll oder ob du Zeit und Geduld mitbringst

  • du nur schreiben willst oder dich auch das ganze Drumherum (Cover, Titel, Satz) interessiert

  • es okay ist, dass viele andere Menschen bei der Gliederung, dem Inhalt und der Umsetzung mitreden, oder ob dich Feedback und Kritik zu sehr unter Druck setzen würden

  • die Aussicht auf höhere Tantieme rechtfertigt, die Kosten für Lektorat, Korrektorat, Satz und Design selbst zu tragen, oder ob du lieber nicht in finanzielle Vorleistung gehen willst und gerne einen Vorschuss hättest

  • du Bock auf den Vertrieb hast oder ganz glücklich wärst, wenn sich andere Menschen darum kümmern würden, dass dein Buch in Buchhandlungen zu finden ist 

  • dich Deadlines motivieren oder stressen

Wie ist es bei dir?

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Verlag finden ohne Social Media: Was wichtig ist

Wer keine sozialen Medien nutzt, hat auch keine Chance, jemals an einen Buchvertrag zu kommen? Mit meinem Verlagsbuch „No Social Media!“ habe ich andere Erfahrungen gemacht.😊 Was in meinem Fall wichtig war, um auch ohne eine eigene Social-Media-Präsenz einen Verlag für mich zu gewinnen, habe ich in diesem Blogartikel aufgeschrieben.

Wer keine sozialen Medien nutzt, hat auch keine Chance, jemals an einen Buchvertrag zu kommen?

Mit meinem Verlagsbuch „No Social Media!“ habe ich andere Erfahrungen gemacht.😊

Was in meinem Fall wichtig war, um auch ohne eine eigene Social-Media-Präsenz einen Verlag für mich zu gewinnen, habe ich in diesem Blogartikel aufgeschrieben.

#1 SEO ist wichtig

Wusstest du, dass Lektor*innen gerne googeln?☺️

Mein Buch ist genauso zustande gekommen: Ein Lektor hat das Thema „Marketing ohne Social Media“ als ein spannendes Thema identifiziert, nach der Phrase gegoogelt, meine Website gefunden und mich angeschrieben.

Und auch viele andere Autorinnen, die nicht über Social-Media-freies Marketing geschrieben haben (😉), berichteten mir anschließend, dass es bei ihnen genauso war. 

Klar gibt es mit Social-Media-Plattformen wie Instagram oder Netzwerken wie LinkedIn inzwischen auch andere Möglichkeiten zur Recherche und Kontaktaufnahme. Doch good old Google ist immer noch ganz vorne mit dabei. 

Und das bedeutet für dich als angehende Autorin vor allem eins:

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist wichtig.

Schließlich soll ja deine Website ganz weit oben in den Suchergebnissen erscheinen, wenn eine Lektorin oder ein Lektor nach deinem Thema sucht. 

Fragen zum Weiterdenken

  • Wird deine Website für deine wichtigsten Themen gefunden?

  • Erscheint sie weit oben?

  • Wenn nicht: Für welche Themen möchtest du noch besser gefunden werden?

  • Möchtest du dich im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) weiterbilden? (Hier ist eine Möglichkeit.)

#2 Eine überzeugende Website ist wichtig

Nach dem Googeln kommt der Website-Check. Eine Website ist der erste Eindruck, den ein Lektor oder eine Lektorin von dir erhält, nachdem sie nach einem Begriff gegoogelt und auf ein Suchergebnis geklickt haben.

Hier sehen sich dich zum ersten Mal (gute Fotos sind wichtig!), lesen dich (gute Texte sind wichtig!) oder hören dich vielleicht sogar (hier wäre ein Podcast nice!). 

Es liegt auf der Hand, dass eine professionelle, persönliche Website bessere Karten hat als eine Website, die lieblos zusammengeschustert wurde.

Wie ist es bei dir?

Fragen zum Weiterdenken

  • Ist deine Website vorzeigbar?

  • Überzeugen deine Schlüsselseiten wie die Startseite oder Über-mich-Seite?

  • Kann man dich sehen, lesen, hören?

  • Hast du professionelle Fotos von dir auf deiner Website?

  • Möchtest du deine Websitetexte überarbeiten?

#3 Eine klare Nische ist wichtig

Versetze dich mal in die Position einer Lektorin: Sie hat ein bestimmtes Thema im Kopf, googelt nach einem Begriff und landet auf deiner Website. (Yay!)

Doch statt des konkreten Themas steht bei dir etwas nach dem Motto: „Ich helfe allen Menschen, alles zu tun.“

Wer alles für jeden anbietet, spricht meist niemanden so richtig an und hat es damit schwerer, Menschen von sich zu überzeugen.

Das gilt genauso für Lektor*innen, die Menschen suchen, die über ein bestimmtes Thema schreiben sollen.

Deshalb gilt: Mut zur Nische!

Wie ist es bei dir?

Fragen zum Weiterdenken

  • Wird auf deiner Website klar, für welches Thema du stehst und welche Probleme du löst?

  • Erneut: Überzeugen hier vor allem deine Schlüsselseiten wie die Startseite oder Über-mich-Seite?

  • Was willst du in den nächsten Wochen ändern, umschreiben, neu texten?

#4 Texte sind wichtig

Aus Verlagssicht ist nicht nur das Thema wichtig, sondern auch, ob du überhaupt in der Lage bist zu liefern.

Konkret heißt das:

Du weißt, was du kannst. Doch kann man dir auch objektiv zutrauen, 200, 300, 400 oder noch mehr Seiten unter Druck – schließlich wird es vertraglich formulierte Deadlines geben – zu schreiben?

Für mich ist die Sache ganz klar:

Eine Website mit drei mageren Seiten sendet in diesem Zusammenhang andere Vibes als eine Website mit vielen spannenden Texten.

Natürlich ist das ein stark vereinfachtes Beispiel, aber mein Punkt ist:

Wer gerne ein Buch schreiben will, sollte nicht mit dem Schreiben warten, bis er von einem Verlag gefunden wird, sondern schon vorher zeigen, dass Schreiben zu seinen Stärken und Leidenschaften zählt.

Ein Blog ist eine der einfachsten, günstigsten und effektivsten Möglichkeiten dafür.

Plus: Auch aus Sicht von Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein Blog unschlagbar. 

Schließlich kommt man bei Webseiten, die man für Suchmaschinen optimiert, irgendwann an eine praktische Grenze. Bei einem Blog gibt es solche praktischen Grenzen nicht. Wir können, wenn wir lustig sind, jeden Tag drei suchmaschinenoptimierte Texte veröffentlichen und für die nächsten Jahre so weitermachen.  

Wie ist es bei dir?

Fragen zum Weiterdenken

  • Sendet deine Website diese „Ich schreibe gut und gerne“-Vibes? 

  • Hast du bereits einen gut gefüllten Blog oder ist da noch Luft nach oben?

  • Möchtest du dich zum Bloggen weiterbilden? (Hier ist eine Möglichkeit.)

  • Merkt man deinen Websitetexten und Blogartikeln an, dass Schreiben dein Ding ist? Oder verwendest du überwiegend Floskeln à la „Ich helfe dir dabei, dein Potenzial zu entfalten“ oder denglische Marketing-Bullshit-Phrasen wie „Lass uns die Team-Estimation challengen!“?

#5 Gastauftritte sind wichtig

Gehen wir ein paar Schritte zurück:

Wer googelt, landet vielleicht auf deiner Website, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht landet diese Person auf einer anderen Website, und wie eindrucksvoll wäre es, wenn das ein Interview mit dir wäre?!😎

Das wäre deshalb so eindrucksvoll, weil so der Eindruck entsteht:

„Egal, wo ich zu diesem Thema gucke, Person X ist einfach überall.“

Oder:

„Man kommt bei diesem Thema gar nicht an Person X vorbei.“

Wie ist es bei dir? 

Fragen zum Weiterdenken

  • Vermittelst du diesen „Man kommt nicht an mir vorbei“-Eindruck?

  • Wirst du regelmäßig in anderen Blogs, Podcasts, Magazinen usw. zu deinem Thema interviewt oder ist da noch Luft nach oben?

  • Wartest du immer darauf, dass du gefragt wirst, oder bemühst du dich auch selbst regelmäßig um Interviews? (Hier habe ich aufgeschrieben, wie das geht.)

  • Könntest du dir vorstellen, für die nächsten 7 Tage jeden Tag jeweils 3 Menschen dein Thema zu pitchen? Probier es doch einfach mal aus und guck, was passiert.😏

Verlag finden ohne Social Media: Fazit

Nun wollte ich mit diesem Text natürlich nicht behaupten, dass du nur eine tolle Website brauchst – und schon flattert der Verlagsvertrag wie von selbst zu dir. 

Ich wollte dir nur ins Bewusstsein rufen: 

Auch unter Verlagsmenschen gibt es viele, die unabhängig von Social Media nach potenziellen Schreiberlingen recherchieren.

Sie googeln, hören Podcasts oder abonnieren Newsletter.

Wer davon träumt, ein Buch zu schreiben, tut deshalb gut daran, seine Onlinepräsenz einmal mit der Verlagsbrille zu betrachten und sich zu fragen:

  • Tauche ich weit oben bei den Themen auf, über die ich ein Buch schreiben will?

  • Überzeugt meine Website?

  • Wird meine Nische deutlich?

  • Sagt meine Website: „Hier ist jemand, der gut und gerne schreibt?“

  • Tauche ich auch in anderen Websites, Blogs, Podcasts, Magazinen und Co. auf und spreche ich dort über das Thema, über das ich auch ein Buch schreiben will?

Selbst wenn du die Sache selbst in die Hand nehmen und aktiv auf einen Verlag oder eine Agentur zugehen willst, sind diese Punkte wichtig.

Schließlich ist Glück, wenn Zufall auf Vorbereitung trifft.

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Themenwünsche?

Wenn dir ein wichtiges Thema im Blog fehlt, sag mir gerne Bescheid. Ich freue ich mich auf deine Nachricht.