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Warum Pinterest und Squarespace die perfekte Kombi sind

Wenn du noch am Anfang deiner Selbstständigkeit stehst, fragst du dich vielleicht, welches CMS (Content Management System) das Richtige für dich ist. WordPress oder doch lieber ein Website-Baukasten?

Ich selbst habe im Sommer 2017 von WordPress zu Squarespace gewechselt und bin seitdem bekennender Squarespace-Fan. Denn noch nie war es so leicht für mich, meine Website mit Inhalten zu befüllen und sie dabei hübsch aussehen zu lassen.

Und das Beste? Mit Squarespace ist auch das Pinterest-Marketing tausendmal einfacher als mit WordPress.

Die Squarespace-Expertin Alexandra Prasch (aka Contentessa) verrät dir in diesem Gastartikel, warum.

Pinterest und Squarespace.png

Squarespace ist eine gute Webheimat für passionierte Pinterester. Wieso?

Pinterest inside

Willst du deine Pinterest-Aktivitäten professionell aufziehen, also so richtig mit Business-Account und Rich Pins, kommt hier die gute Nachricht: Pinterest ist bei Squarespace schon direkt mit eingebaut! 

Keine Plugins, keine Codes

Du brauchst dich für deine Squarespace-Website nicht auf die Plugin-Suche begeben, weil du keine benötigst. Du musst keine Codes bei Pinterest herunterladen, in deine Website kopieren und mit dem Verifizierungscode hantieren. Da keine Plugins mit im Spiel sind, sind auch keine regelmäßigen Updates notwendig. Das nimmt dir alles Squarespace ab. 

Das Beste:

Verbindest du Squarespace mit deinem Pinterest-Account, passiert Folgendes:

  • Deine Domain wird automatisch verifiziert.

  • Deine Blogartikel sind automatisch mit Metadaten versehen, sodass du deine Blogartikel-URL nur noch hier validieren musst, um Rich Pins zu beantragen.

Schwelgst du obendrein gern in schönem visuellen Content (den du ja auf Pinterest findest) – dann ist Squarespace erst recht DER Website-Builder für dich. Denn du kriegst einfach nirgendwo schönere, geschmackvollere Layouts für deine Website!

Squarespace im Vergleich zu anderen Website-Buildern

Übrigens kannst du nicht überall Pinterest dermaßen intensiv nutzen: Manche Anbieter wie z. B. Wix ermöglichen derzeit keine Rich Pins.

Im Detail sieht die geniale Kombination zwischen den beiden Plattformen so aus:

Responsive

Squarespace-Websites sind immer responsive. Das ist für Pinterest deshalb besonders gut, weil die meisten Nutzer Pinterest mit der App nutzen. 

Bequem

Du willst es deinen Seitenbesuchern ja möglichst einfach machen, deine Bilder und Texte auf allen möglichen Plattformen zu teilen und damit weiterzuverbreiten. Folgende Dinge sind bei Squarespace integriert:

1. Social Icon: Damit deine Besucher auf direktem Weg zu deinen anderen Niederlassungen im Web wie Facebook, Instagram oder eben Pinterest gelangen, gehst du so vor: In „Einstellungen“ klicke auf „Verbundene Konten“, geh auf „Konto verbinden“ und wähle „Pinterest“ aus. Log dich in dein Pinterest-Konto ein und bestätige mit „Erlauben“.

Abb 1: Social-Icon-Leiste mit Pinterest-Logo

Abb 1: Social-Icon-Leiste mit Pinterest-Logo

2. Share-Funktion: Damit unter deinen Artikeln unter „Teilen“ auch die Variante Pinterest auftaucht, gehst du im Home-Menü auf „Marketing“ und „Teilen-Buttons“ und klickst dort „Pinterest“ an. Das sieht für deine Seitenbesucher dann so z. B aus:

Abb 2: Teilen-Optionen inklusive Pinterest

Abb 2: Teilen-Optionen inklusive Pinterest

3. Push Content: In dem Moment, wo du neue Blogposts, Produkte, Bilder und Events auf Squarespace erstellst und veröffentlichst, kannst du sie automatisch auf einem Pinterest-Board deiner Wahl veröffentlichen. Hake dazu in den Pinterest-Settings „Push Option anzeigen“ an und wähle weiter unten jenes Board auf Pinterest aus, wo die Pins automatisch landen sollen. Speichern nicht vergessen. Wählst du kein Board aus, kommen deine Neuigkeiten auch nicht auf Pinterest an!

3. push-option-anhaken.png
4. board-auswaehlen.png

So sieht das dann z. B. im Backend bei einem Blogartikel aus:

5. push-einstellung-backend.png

4. Merken-Button: Ist die „Merken-Funktion“aktiv (früher hieß das „Pin-It-Button“), sehen deine Website-Besucher den Button immer, wenn sie mit der Maus über diese Elemente auf deiner Website gehen: 

  • Bild- und Galerie-Blöcke in Blog-Seiten 

  • Bild- und Galerie-Blöcke auf regulären Seiten (Slideshow, Stapel- und Raster-Designs) und 

  • Bilder in Produkt-Seiten

Abb 6: Bild mit angezeigtem Merken-Button links oben

Abb 6: Bild mit angezeigtem Merken-Button links oben

Aber nur da. Das „Merken“ links oben auf den Bildern sieht man nicht, wenn 

  • deine Bilder eine zu kleine Auflösung haben

  • in „Light-Boxes“ oder

  • in „Galerie-Seiten“ angezeigt werden 

How to: Gehe im Home-Menü auf „Marketing“ und „Pinterest Save Buttons“. Im Drop-Down-Menü wählst du aus, ob die Buttons nur für deinen Blog oder auch für Seiten und Produkte aktiviert werden sollen. Du stylst ihn noch nach Größe, Form und Farbe. Speichern – fertig! Nun können deine Bilder von deinen Websitebesuchern direkt auf ihre Pinterest-Accounts geteilt werden.

5. Rich Pins: Rich Pins sind mit Metadaten angereichert und sorgen so für eine größere Reichweite auf Pinterest. Das Coole: Deine Blogartikel sind bei Squarespace automatisch mit Metadaten versehen. Du musst die URL eines Blogartikels nur noch einmalig hier validieren.

6. Verifizieren: Bei Squarespace muss deine Domain auch nicht extra bestätigt werden. Das passiert automatisch und on-the-fly, wenn du deinen Pinterest-Account mit Squarespace verbindest. 

So überprüfst du, ob deine Domain auf Pinterest validiert wurde: Geh zu deinem Pinterest-Account und klicke auf deinen Profilnamen links oben. Suche das Weltkugel-Symbol links von deiner Website-Adresse. Fahre mit der Maus über die Weltkugel. Steht hier „Diese Website wurde verifiziert“, dann ist sie’s.

7. pinterest-verifizierung.png

Falls sie nicht verifiziert ist oder du sie nochmals verifizieren willst, gehe auf „Einstellungen“ und „Verbundene Konten“, klick auf den Pinterest-Account und „Trennen“ und speichere danach. Dann verbindest du deinen Account neu. Geh zurück zu Pinterest und überprüfe deine Profil-Einstellungen. 

Fazit: Pinterest und Squarespace sind gute Freunde!

Vielen Dank, liebe Alexandra prasch, für den Gastartikel!


Über Alexandra Prasch

Alexandra Prasch Contentessa.png

Alexandra lebt und arbeitet in Wien und in den Tiroler Bergen. Als „Contentessa – Wirksam im Web“ macht sie Websites mit „Squarespace“, dem Website-Builder mit den schicksten Layouts. Ihre Seiten sind aber nicht nur außen „hui“, sondern können auch sonst einiges: Sie werden im Netz gefunden und fallen durch ihre ansprechenden Texte auf. Weil, eine Website ist ja schließlich ein Werkzeug und soll dir nützen! Auf ihrem Blog gibt sie dir ihr Know-how über Squarespace, SEO und Webtexte weiter. Auf Facebook bietet sie eine Gruppe für den Austausch zu Squarespace fürs Business an.