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Pinterest und Instagram verbinden

Hast du schon den neuesten Klatsch gehört? 

Pinterest und Instagram sind ein Paar. (Hier bitte einen Schnulzsong von Whitney Houston hinzudenken.) 

Zumindest kannst du nun deinen Instagram-Account ganz offiziell mit deinem Pinterest-Profil verknüpfen. Damit kannst du Instagram-Posts auf Pinterest pinnen (aber nicht umgekehrt). 

Wie das genau funktioniert, was du davon hast und wann es überhaupt eine gute Idee ist (und wann nicht), erfährst du in diesem Blogartikel. 

Kleiner Spoiler: Ganz am Ende verrate ich dir, wie du deine Instagram-Posts ganz automatisch auf Pinterest pinnen kannst, sodass du nach einer einmaligen Einrichtung wirklich NULL Arbeit hast! (Klingt gut, nicht?!)

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Warum sich eine Verknüpfung von Pinterest und Instagram lohnt

Pinterest und Instagram miteinander zu verbinden, klingt erstmal vernünftig, denn beides sind visuelle Plattformen, und auf beiden Plattformen werden Hashtags verwendet. 

Auch bei genauerer Betrachtung sprechen viele Argumente für eine Verknüpfung:

Pinterest empfiehlt es

Klingt vielleicht seltsam, ist aber meiner Erfahrung nach ein wichtiges Kriterium, etwas auf Pinterest zu tun oder es zu lassen. (Man denke da zum Beispiel an das BoardBooster-Debakel im Sommer …) Selbst quadratische Pins findet Pinterest seit einiger Zeit ganz offiziell okay.

Mehr Reichweite auf Pinterest

Pinterest verspricht dadurch mehr monatliche Betrachter und Follower auf Pinterest. Ob sich das Versprechen erfüllt? Keine Ahnung. Aber zumindest stehen Aufwand (einmalige Verifizierung + Pinnen der Instaposts) und Ergebnis (mehr Reichweite) in einem vielversprechenden Verhältnis. Und: Die Verifizierung und Einrichtung der Automatisierung dauern noch nicht mal fünf Minuten. Fünf Minuten für potentiell mehr Pinterest-Reichweite und Instagram-Follower? Ein ziemlicher No-Brainer, wenn du mich fragst.

Branding

Neben den Pins, die du von Instagram pinnst, steht als Quelle nicht mehr einfach nur „Instagram“, sondern dein (Pinterest-)Profilbild und Unternehmensname – völlig unabhängig davon, ob du den Instapost pinnst oder jemand anderes. 

Analytics

Wenn du einen Pinterest-Business-Account hast, dann siehst du Analytics zu jedem Pin, den du von Instagram pinnst.

Mehr Reichweite auf Instagram

Neben Vorteilen für Pinterest profitiert natürlich auch dein Instagram-Account von einer Verknüpfung. Denn mit jedem Instapost, den du auf Pinterest pinnst, zeigst du Pinterest-Nutzern, dass du auch auf Instagram zu finden bist. Ob Pinterest-Nutzer tatsächlich rübergehen und dir auf Instagram folgen, kann man natürlich nicht mit Sicherheit sagen. Aber da Pinterest im Gegensatz zu Instagram eine Plattform ist, deren Nutzer bereit sind, auf die Links zu klicken, kommt es auf einen Versuch an! Damit kann es also gut sein, dass nicht nur deine Pinterest-Reichweite wächst, sondern dass du durch die Verknüpfung auch mehr Instagram-Follower gewinnst.

Wann sich eine Verknüpfung von Pinterest und Instagram lohnt

Wenn Instagram deine Priorität ist und Pinterest nur nebenbei läuft

Wenn du ganz viel Zeit und Energie in deinen Instagram-Account steckst – warum sie nicht gleich für eine zweite Plattform wie Pinterest nutzen? Pinterest und Instagram sind beides visuelle Plattformen und manchmal muss man sich das Leben ja auch nicht schwieriger machen als nötig.

Wenn du es nicht schaffst, regelmäßig zu pinnen

Wenn du Schwierigkeiten hast, auf die empfohlenen zehn Pins täglich zu kommen, gleichzeitig aber recht aktiv auf Instagram bist, könntest du auch in diesem Fall zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Auch wenn es nur ein oder zwei zusätzliche Pins täglich sind – Kleinvieh macht eben auch Mist. 

Wenn du mehr Instagram-Follower gewinnen willst

Das Ganze funktioniert natürlich auch umgekehrt: Wenn Pinterest dein starker Kanal ist, dann lass doch deinen Instagram-Account von einer Verknüpfung profitieren. Denn dein gepinnter Instapost ist dann natürlich direkt mit Instagram verknüpft, sprich: Wenn jemand auf deinen Insta-Pin klickt, landet er direkt auf deinem Instagram-Account. 

Wenn du (eigene) qualitativ hochwertige Instagram-Bilder hast

Wenn du Food-, Lifestyle- oder Fashion-Blogger bist und/oder auch sonst mit qualitativ hochwertigen Bildern für Instagram aufwarten kannst, dann wäre es doch schade, diese Bilder deinen Pinterest-Followern vorzuenthalten.

 

Wann sich eine Verknüpfung von Pinterest und Instagram nicht lohnt

Wenn du keine eigenen Bilder bei Instagram nutzt

Wenn du aber (so wie ich) Fotos von Bilddatenbanken wie Unsplash für deinen Instagram-Feed verwendest, macht das Pinnen der Instaposts (in meinen Augen) nicht ganz so viel Sinn. Aber wenn du es trotzdem testen willst, nur zu …

Puzzle-Feed-Design

Sieht auf Instagram stylisch aus (falls du das Puzzle-Design noch nicht kennst, kannst du gerne mal bei mir gucken), aber ist zum Pinnen nur bedingt geeignet. Denn Pins mit zerstückelten Fotos sehen nun mal nicht sooo dufte aus.

Instagram ist nicht deine Priorität

Du bespielst Instagram nur unregelmäßig und dann auch eher halbherzig und ohne dir richtig Mühe zu geben? Dann wird dir die Verknüpfung wohl weder für Pinterest noch für Instagram wirklich was bringen. 

Du nutzt Instagram privat

Wenn du Instagram bisher eher privat als beruflich nutzt, dann würde ich auch hier Abstand vom Pinnen deiner Instaposts nehmen. Denn dunkle und/oder verwackelte Bilder, die dein Müsli, dich auf einem Konzert oder Spaziergang zeigen, sind für Pinterest-Nutzer nicht unbedingt von Interesse.

Wie du deinen Pinterest-Account mit deinem Instagram-Account verknüpfst

Bevor du deine Instaposts auf Pinterest pinnst, solltest du deinen Instagram- mit deinem Pinterest-Account verbinden. Zur Zeit ist die Verknüpfung des Instagram- und Pinterest-Kontos nur auf dem Smartphone möglich. 

Ich habe die Verifizierung mit meinem iOS-Smartphone gemacht und das funktioniert so:

  1. Du öffnest die Pinterest-App auf deinem Smartphone, gehst zu den Einstellungen und klickst dann auf „Einstellungen bearbeiten“.

  2. Dann schiebst du bei „Instagram“ den Regler nach rechts und …

  3. … meldest dich mit deinen Instagram-Zugangsdaten an.

  4. Fertig! Du wirst zu Pinterest weitergeleitet und solltest nun bei Instagram einen aktivierten (roten) Schieberegler sehen.

Nun erhältst du noch eine nette Mail, dass dein Pinterest-Konto erfolgreich mit Instagram verbunden ist. 

Troubleshooting

Wie so manche neue Funktionen ist auch diese Funktion noch ein bisschen buggy. Sprich: Es kann sein, dass Pinterest und Instagram nicht so wollen wie du.

Was du machen kannst:

  • Stelle sicher, dass du wirklich die aktuelle Version deiner Pinterest-App auf deinem Smartphone hast. Ansonsten ist erst einmal ein Update fällig.

  • Probiere es noch einmal. Bei mir waren alle guten Dinge tatsächlich drei. 

  • Geduld: Wenn du es nicht so eilig hast, dann warte einfach noch etwas ab, bis die ersten Kinderkrankheiten beseitigt sind.

Nach der Verknüpfung dauert es wohl etwas, bis du wirklich dein Profilbild, deinen Unternehmensnamen und die Statistiken auf dem gepinnten Instapost siehst.

Wie können Instaposts gepinnt werden?

Nur dass keine Missverständnisse aufkommen: Wenn du deinen Instagram-Account mit Pinterest verknüpfst, heißt es nicht, dass deine Instaposts nun automatisch auf Pinterest gepinnt werden. Du musst schon selbst dafür sorgen, entweder mit dem kostenlosen Pinterest-Browser-Button oder mit der Tailwind-Browser-Extension, die es bei dem kostenpflichtigen Scheduling Tool Tailwind gibt.

(Ja, das manuelle Pinnen deiner Instaposts funktioniert zur Zeit leider nur auf dem Computer und nicht mobil.)

Alle, die sich nicht mehr Arbeit machen wollen als nötig, richten sich einmalig eine Automatisierung mit IFTTT ein. Denn warum jeden einzelnen Instapost manuell pinnen, wenn du das Ganze mit einem Dienst völlig kostenlos automatisieren kannst, oder?!

Instposts pinnen mit IFTTT.png

Einmal eingerichtet, werden deine Instaposts automatisch auf einer bestimmten Pinnwand auf Pinterest gepinnt, und das funktioniert so:

  • Logge dich in deinen IFTTT-Account ein oder erstelle hier einen neuen. Es ist kostenlos!

  • Da diese Automatisierung bereits erstellt und zigfach genutzt wurde, musst du das Rad nicht neu erfinden, sondern kannst du ganz easypeasy auf ein bereits bestehendes Applet zugreifen. Gib in die Suchmaske zum Beispiel „Pinterest Instagram“ ein.

  • Das Applet rechts oben „Sync your new Instagrams to a Pinterest board“ sieht gut aus – das nehmen wir! Klicke auf das Applet.

Instaposts mit IFTTT pinnen.png
  • Jetzt gilt es, dein Instagram- und Pinterest-Konto (einmalig) mit IFTTT zu verknüpfen. Dazu klickst du auf „Turn on“ und loggst dich in deinen Pinterest-Account ein.

  • Mein Instagram-Account war bereits bei IFTTT hinterlegt, deshalb musste ich da nichts mehr machen. Wenn es bei dir anders ist, dann machst du dasselbe noch mit deinem Instagram-Account.

  • Möchtest du benachrichtigt werden, wenn IFTTT deine Instaposts für dich pinnt? Dann schiebe den Regler bei „Receive notifications“ nach rechts.

  • Scroll runter und wähle noch das Board aus, auf das gepinnt werden soll (z.B. „Instagram Posts“). Wenn es das Board bisher noch nicht gibt, erstellt IFTTT automatisch ein neues Board mit diesem Namen. 

    (Übrigens: Ich habe es zunächst mit einem geheimen Board versucht – das funktioniert nicht. Mit einem öffentlichen Board gab es keine Probleme.)

  • Klicke abschließend auf „Save“. 

Fertig! Ab sofort wird jeder Instapost automatisch auf ein Pinterest-Board gepinnt.

Also ich weiß nicht, wie es dir geht. Aber ich fühle mich jetzt ein bisschen wie MacGyver!