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Mehr Traffic durch Pinterest – meine 10 besten Tipps

Pinterest ist ein Traffic-Turbo! Wie viel Traffic kannst du als Berater von Pinterest erwarten und mit welchen Strategien kannst du deinen Pinterest-Traffic nachhaltig erhöhen? In diesem Blogartikel gebe ich dir meine zehn besten Tipps für mehr Pinterest-Traffic.

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Für wen kommt Pinterest als Traffic-Quelle infrage?

Wenn es um Traffic geht, ist für viele Selbstständige und Blogger Pinterest die Geheimwaffe schlechthin. Während Facebook als Traffic-Kanal immer mehr an Bedeutung verliert, wurde Pinterest bereits Ende 2017 als großer Gewinner gehandelt..

Soweit die Theorie.

In der Praxis hält sich aber noch immer hartnäckig das Bastel- und Back-Image und damit das Gerücht, dass Pinterest außerhalb von Lifestyle-Blogs nicht funktioniere.

Wer das behauptet, hat Pinterest nicht verstanden. Denn auf Pinterest kommt es gar nicht so sehr auf die Nische an, sondern vor allem auf die Strategie. Ob Pinterest wirklich die richtige Plattform und damit potentieller Traffic-Turbo für dein Business ist, kannst du übrigens in diesem Test herausfinden.

Wie viel Traffic kann ich von Pinterest erwarten?

Erfahrungsgemäß sind für Berater und Coaches zwischen 10k und 30k Klicks pro Monat realistisch. Für richtig beliebte Nischen wie Einrichtung, Food und Co. sind nach oben quasi keine Grenzen gesetzt.

Woran liegt es, dass mein Pinterest-Traffic fällt oder steigt?

Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass der Pinterest-Traffic grundsätzlich Schwankungen unterworfen ist. Es ist also zunächst einmal völlig normal und kein Grund zur Besorgnis, wenn du heute etwas weniger Klicks hast als noch letzte Woche.

Solange die langfristige Richtung stimmt, brauchst du dir auch über größere Schwankungen keine großen Sorgen zu machen. Oft liegt es an einem saisonalen Pin, der irgendwann „out of season“ ist. Niemand sucht im April zum Beispiel nach Weihnachtsdeko. Deshalb muss man sich natürlich nicht wundern, wenn dieser Pin irgendwann für weniger Klicks sorgt.

Manchmal liegt es aber auch auch an einem ehemals viralen Pin, dessen Zeit irgendwann einfach abgelaufen ist und der nicht mehr für entsprechende Klicks sorgt. (Hier gibt ein Blick in die Google Analytics Aufschluss!)

Du kannst gerne versuchen, entgegenzusteuern und neue Grafiken für den Blogartikel zu pinnen. Aber oft ist es besser, sich gar nicht so sehr an einen (viralen) Pin zu klammern, sondern sich breit aufzustellen und regelmäßig frischen Content für Pinterest zu erstellen. Dann schmerzt der Traffic-Einbruch bei einem ehemals viralen Pin auch nicht ganz so sehr.

Welche Rolle spielen die Betrachter für den Pinterest-Traffic?

Viele Kunden, die zu mir in die Beratung kommen, sind irritiert: „Da habe ich schon so viele Profil-Betrachter, aber so richtig viel Traffic entsteht dadurch nicht …“

Mich wundert das so gar nicht. Denn in meinen 1,5 Jahren als Pinterest-Beraterin habe ich schon viele Kombinationen gesehen:

  • steigende Betrachterzahl, sinkender Pinterest-Traffic

  • hohe Betrachterzahl, kaum Pinterest-Traffic

  • niedrige Betrachterzahl, hoher Pinterest-Traffic (eher selten)

Lange Rede kurzer Sinn: Deine Betrachterzahl und dein Traffic haben nicht zwingend etwas miteinander zu tun.

Das liegt daran, dass die Betrachterzahl für dein gesamtes Pinterest-Profil gilt und nicht bloß für deine Pins. Es kann also gut sein, dass ein Pin, den du von einem anderen Pinterest-Nutzer weitergepinnt hast, für viele Impressions sorgt (daher die hohe Betrachterzahl), aber nichts für deinen Traffic tut, weil er ja gar nicht zu deiner Website führt.

Insofern empfehle ich immer, sich gar nicht so sehr auf die Betrachter zu fokussieren.

Ich weiß, das ist nicht immer leicht, weil die Betrachterzahl so schön prominent im Pinterest-Profil zu sehen ist und für Kooperationen neben der Followerzahl ja auch als Social Proof gilt.

Aber wie gesagt: Mehr Klicks gibt es durch mehr Betrachter nicht unbedingt.

10 Tipps für mehr Pinterest-Traffic

Könntest du mehr Pinterest-Traffic vertragen? Hier habe ich dir meine zehn besten Pinterest-Traffic-Tipps zusammengetragen:


#1 Scheduling Tool nutzen

Wenn du bisher nur manuell pinnst, wirst du erstaunt sein, wie sehr sich tägliches Pinnen mit einem Scheduling Tool wie Tailwind auf deine Pinterest-Reichweite auswirkt. Bereits nach wenigen Wochen erleben die meisten Pinterest-Nutzer so einen deutlichen Traffic-Boost durch Pinterest.


#2 Rich Pins einrichten

Rich Pins greifen auf Metadaten deiner Website zu und zeigen so mehr Informationen auf dem Pin an. Blogartikel-Rich-Pins beispielsweise den Blogartikel-Titel, Produkt-Rich-Pins den Preis, Rezept-Rich-Pins die Zutaten und die Zubereitungszeit.

Das sieht nicht nur schöner aus – Rich Pins performen meist auch besser als Pins, die keine Rich Pins sind: Sie werden bevorzugt von Pinterest ausgespielt und erscheinen bei Suchanfragen weiter oben in den Ergebnissen.

Deshalb ist die Aktivierung der Rich Pins ein absolutes Muss für alle, die mit Pinterest Traffic generieren wollen.


#3 Website verlinken und verifizieren

Ein bisschen offensichtlich. Aber zu gerne werden ja die naheliegenden Dinge vergessen.

Wenn du mit Pinterest Traffic generieren willst, dann solltest du in deinem Pinterest-Profil deine Website eintragen und sie verifizieren.

Pinterest ist eine Suchmaschine; deshalb solltest du alles dafür tun, dass Pinterest deine Domain als vertrauenswürdig einstuft und die Pins, die zu dieser Domain führen, gerne ausspielt.


#4 Pinterest-SEO betreiben

Viele, die Pinterest als Traffic-Quelle nutzen, wollen meist nur das Eine: endlich einen viralen Pin.

Verständlich. Wenn ein Pin erstmal so richtig durch die Decke geht, ist dir wochen- oder gar monatelanger Traffic gewiss.

Ich persönlich bin bei dem Thema eher zurückhaltend. Denn ob ein Pin viral geht, können wir letzten Endes nicht wirklich beeinflussen.

Was wir aber durchaus im Griff haben, ist, unsere Pinterest-Inhalte mit Keywords zu optimieren. Pinterest-SEO klingt natürlich nicht halb so spannend wie ein viraler Pin. Ist aber ungeheuer effektiv.

Die meisten unterschätzen nämlich, welch positiven Einfluss mit Keywords optimierte Pinnwandtitel und -beschreibungen, Pinbeschreibungen und Unternehmensnamen auf den Pinterest-Traffic letzten Endes haben.

Bei mir gehen rund achtzig Prozent (!) des Pinterest-Traffics auf Pins zurück, die nach Suchanfragen geklickt wurden.


#5 Textoverlay verwenden

Wenn es einen Geheimtrick gibt, wie Pins öfter geklickt werden, dann ist es der Text auf der Pin-Grafik! Vor allem für Berater, Trainer und Co. gilt: Die meisten Bilder sind das Gegenteil von selbsterklärend und oft ist dem Pinterest-Nutzer nicht hinreichend klar, warum er überhaupt auf den Pin klicken sollte. (Also scrollt er weiter und klickt stattdessen auf einen spannenderen Pin!)

Den Mehrwert des Blogartikels so herauszuarbeiten, dass er auf eine Pin-Grafik passt, gut klingt, gut aussieht und die Pinterest-Nutzer auf die Website bringt, ist tricky. Sehr tricky. Und daher nimmt dieses Thema in der Smart Pin Academy auch viel Raum ein.  


#6 Mehr eigenen Content pinnen

Wie oft pinnst du eigentlich deine eigenen Inhalte auf Pinterest? Ich schätze mal, viel zu wenig.

Die meisten Kunden, die zu mir kommen, weil Pinterest für sie „nicht funktioniert“, pinnen einen Blogartikel vielleicht zwei-, dreimal … und wundern sich dann, warum so kein Traffic zustande kommt.

Ich verrate es dir: Mittlerweile sollte der überwiegende Teil deiner Pins zu deiner Website führen. Sonst wird es leider nichts mit dem Pinterest-Traffic.


#7 An Tribes partizipieren

Ich bin großer Tailwind-Tribes-Fan. Die Tribes sind eine Community im Scheduling Tool Tailwind, die es sich zum Ziel gesetzt hat, gegenseitig Content zu teilen und sich so beim Pinterest-Marketing zu unterstützen.

Leider gibt es noch nicht für jeden Bereich genügend deutschsprachige Tribes. Aber für viele Pinterest-Nutzer sind ihre Tribes bereits eine effektive Möglichkeit, die Reichweite der Pins und so ihren Pinterest-Traffic nachhaltig zu erhöhen.

#8 Pinterest-Werbeanzeige schalten

Wenn du nichts dagegen hast, für Pinterest-Traffic zu bezahlen, dann kannst du seit Neuestem natürlich auch eine Pinterest-Ad schalten.

Bei meinen ersten Versuchen mit Traffic-Kampagnen habe ich rund 10 Cent pro Klick bezahlt (Stand: 22. Februar 2019).


#9 Mehr von dem, was funktioniert

Wenn du bereits einige Wochen aktiv pinnst, ist es an der Zeit, mal in die Pinterest/Tailwind/Google Analytics zu gucken und zu analysieren, was gut bei dir läuft: Welche Pins erzeugen die meisten Klicks? Welche Layouts sind am beliebtesten? Welche Pinnwände haben die meisten Interaktionen? Für welche Bloginhalte interessieren sich die Pinterest-Nutzer am meisten?

Im Grunde ist es ganz einfach: Mache mehr von dem, was gut funktioniert. Das kurbelt langfristig auch deinen Pinterest-Traffic an.


#10 Neuen Content erstellen

Und last but not least: Veröffentliche regelmäßig neue Blogartikel .

Auch wenn du mit deinem Pinterest-Traffic zufrieden bist, solltest du dich nicht auf deinen Lorbeeren ausruhen, sondern regelmäßig für frischen Content sorgen. Denn irgendwann wird auch der viralste Pin nicht mehr geklickt. Und dann ist es gut, wenn bereits einige Nachfolger in den Startlöchern stehen.

Fassen wir nochmal zusammen!

10 Tipps für mehr Pinterest-Traffic

  1. Pinne regelmäßig mit einem Scheduling Tool

  2. Aktiviere Rich Pins

  3. Verlinke deine Website in deinem Pinterest-Profil und verifiziere deine Domain

  4. Betreibe Pinterest-SEO

  5. Arbeite mit einem Textoverlay

  6. Pinne mehr eigenen Content

  7. Mache bei Tailwind Tribes mit

  8. Schalte eine Pinterest-Ad

  9. Mache mehr von dem, was funktioniert

  10. Veröffentliche regelmäßig neue Blogartikel