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6 Pinterest-Tools, die du wirklich (!) brauchst

Dieser Artikel hätte auch locker „100 Tools für dein Pinterest-Marketing“ heißen können.

Heißt er aber nicht.

Denn hier möchte ich dir nicht einfach nur irgendwelche Tools auflisten, die es fürs Pinterest-Marketing so gibt, sondern dir gerade mal sechs Tools vorstellen, auf die ich als Pinterest-Marketing-Beraterin schwöre und allen, die Pinterest erfolgreich für ihr Business nutzen möchten, uneingeschränkt weiterempfehle.

Los geht’s!

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Pinterest-Tool #1: Yoast SEO (kostenlos) 

Website verifizieren und Rich Pins einrichten

Wenn du professionell mit Pinterest starten möchtest, kommst du nicht daran vorbei, deine Website zu verifizieren und Rich Pins einzurichten.

Wer – so wie ich – Squarespace als CMS nutzt, hat es gut: Denn bei Squarespace hast du diese technischen Geschichten mit nur wenigen Klicks erledigt. Bei WordPress wird es für uns Normalsterbliche allerdings etwas komplizierter: Die Verifizierung deiner Website löst du, indem du deiner Website einen HTML-Tag hinzufügst oder eine HTML-Datei auf deine Website hochlädst

Wenn du gerade nur HTML-Bahnhof verstehst – keine Sorge! Denn es gibt zum Glück eine einfachere Möglichkeit, und zwar mit dem WP-Plugin Yoast SEO. Mit diesem Plugin kannst du deine Website für Pinterest verifizieren und Rich Pins einrichten, auch wenn du über nur wenige bis gar keine Programmierkenntnisse verfügst.

Pinterest-Tool #2: Tailwind (knapp 120,- $ im Jahr)

Pins einplanen, Pinterest-Analyse, Reichweite aufbauen

Seit ungefähr zwei Jahren nutze ich Tailwind*, um Pins für mich und meine Kunden einzuplanen. Das Scheduling Tool ist offizieller Pinterest-Marketing-Partner und damit bist du im Gegensatz zu manch anderen Scheduling Tools, die dir das Einplanen deiner Pins ermöglichen, auf der absolut sicheren Seite.

Wenn du bisher noch kein Scheduling Tool für dein Pinterest-Marketing nutzt, dann wirst du vermutlich überrascht sein, wie sehr sich regelmäßiges Pinnen allein bereits auf deinen Pinterest-Traffic auswirken wird. Und mit Tailwind* ist das wirklich easypeasy, intuitiv und sehr effizient.

Pinnen mit Tailwind* funktioniert, indem du dir einmalig einen Stundenplan überlegst und dann einfach die Pins entsprechend in die Warteschlange schiebst. Tailwind pinnt dann für dich an den Zeiten, die du festgelegt hast. Das heißt, du musst gar nicht mehr präsent auf Pinterest sein und kannst die Pins schön über den Tag verteilen und auch spät abends, wenn du bereits schläfst, oder am Wochenende, wenn du mit deinen Kindern unterwegs bist, pinnen.

Doch Tailwind* kann so viel mehr als nur Pins einplanen. Eine ebenfalls großartige Funktion dieses Tools sind die sogenannten Tailwind Insights, die meiner Meinung nach noch aussagekräftiger als die Pinterest Analytics sind. In den Tailwind Insights kannst du folgende Dinge im Auge behalten:

  • Was deine beliebstesten Pins sind
  • Wie schnell die Zahl deiner Follower wächst
  • Wie engagiert deine Follower mit deinen Pinterest-Inahlten sind
  • Welche Pinnwände das meiste Engangement bringen und welche du getrost nicht mehr bespielen brauchst

Und last but not least: die Tailwind Tribes. Seit Sommer 2018 sind die Tribes nun auch endlich im D-A-CH-Raum so richtig angekommen. Und auch wenn den Tribes noch lange nicht die Bedeutung zukommt wie beispielsweise in den USA, sind sie auch hier bereits eine großartige Möglichkeit, um deine Reichweite auf Pinterest zu steigern.

Die Tribes sind – kurz gesagt – eine Community von Pinterest-Nutzern aus derselben Nische, die sich zusammenschließen, um gegenseitig die Pins zu verbreiten. Es ist eine klassische Win-Win-Situation: Du teilst in dem Tribe deine Pins und gleichzeitig hast du immer genügend Content von anderen, den du auf Pinterest teilen kannst. Damit schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Du steigerst die Reichweite deiner Pins und sparst Zeit, weil du nicht mehr auf Pinterest nach Content von anderen suchen musst.

Seit Kurzem wurde nun auch endlich SmartLoop freigeschaltet. Damit kannst du Pins automatisiert in Dauerschleife pinnen, ohne auch nur einen Finger krumm machen zu müssen.

Überzeugt? Falls du jetzt mit Tailwind starten willst, habe ich einen 15-Dollar-Gutschein für dich: klick.

Und falls du beim Pinnen mit Tailwind, den Tailwind Insights und den Tribes Starthilfe brauchst, dann gucke dir gerne meinen Tailwind-Minikurs an.


*Afflilatelink: Du erhältst Tailwind 15 Dollar günstiger und auch ich erhalte von Tailwind 15 Dollar gutgeschrieben.

Pinterest-Tool #3: MiloTree (9,- $ pro Monat)

Zahl der Pinterest-Follower erhöhen

Wenn du auf Pinterest deine Follower erhöhen willst, dann kannst du abwarten und Tee trinken oder du kannst mit dem kleinen Tool MiloTree ein bisschen nachhelfen.

MiloTree ist ein kleines Pop-up, das du prinzipiell für alle deine Social-Media-Kanäle nutzen kannst. Du erstellst es einmal und fügst es mit ein bisschen Code oder einem Plugin (WordPress) zu deiner Website hinzu. 

Jedesmal, wenn jemand deine Website besucht, ploppt es auf und weist darauf hin, dass du auch auf Pinterest zu finden bist.

Es ist für Google optimiert und macht auch mobil eine gute Figur. 

Ich habe MiloTree über mehrere Monate getestet und für mich festgestellt: MiloTree funktioniert. Wirklich. Die Zahl meiner Pinterest-Follower ist schneller gewachsen als ohne dieses Tool. Und: Die neuen Pinterest-Follower waren in der Regel deutschsprachig, was natürlich nicht verwunderlich ist, denn diese Follower kommen natürlich direkt von meiner Website.

Allerdings habe ich es wieder deaktiviert, weil mein Schwerpunkt eher darin liegt, meine Website-Besucher auf meinen Newsletter hinzuweisen, als meine Pinterest-Follower zu erhöhen. 

Wenn du allerdings gerade am Anfang noch recht wenige Pinterest-Follower hast, ist MiloTree sicherlich eine gute Möglichkeit, um deine Website-Besucher darauf hinzuweisen, dass du nun auch auf Pinterest zu finden bist. D.h. du musst dieses Tool nicht zwingend permanent im Einsatz haben, sondern kannst es eher als eine kleine Pinterest-Starthilfe nutzen. Oder natürlich auch über einen längeren Zeitraum, falls du deine Reichweite auf Pinterest konsequent steigern möchtest.

MiloTree kostet 9 Dollar im Monat und ist monatlich kündbar.

Pinterest-Tool #4: Canva (kostenlos) oder Canva for Work (für knapp 120,- $ im Jahr)

Für Pinterest optimierte Grafiken gestalten

 Quelle:  Website Canva

Pinterest ist eine visuelle Plattform; und wenn du Pinterest erfolgreich für dein Business nutzen möchtest, dann sind schöne und für Pinterest optimierte Grafiken ein Muss.

Falls du schon bei dem Wort „Photoshop“ graue Haare bekommst, sei unbesorgt – es gibt eine tolle Alternative. Canva ist ein Designtool für Nichtdesigner. Jede/r kommt mit Canva zurecht, denn es ist so easypeasy wie Schuhebinden (macht aber um einiges mehr Spaß!).

Prinzipiell kannst du Canva natürlich nicht nur für Pinterest nutzen, sondern für alle deine Social-Media-Grafiken. Und für die gängigsten Kanäle gibt es sogar Formatvorlagen, wobei die Formatvorlage für Pins leider etwas veraltet ist, denn erst vor Kurzem hat Pinterest erneut die Auflösung geändert. Deshalb würde ich zur Zeit immer die benutzerdefinierten Abmessungen wählen und dann 1000x1500px für Pinterest eingeben.

Was das Design deiner Pins angeht, so gibt es dort ganz nette Vorlagen, die du einfach nur noch für dich bezüglich Text und Hintergrundbild anpassen musst.

Die kostenlose Canva-Version reicht für den Start absolut aus. Wenn du aber ein bisschen Geld in die Hand nehmen und in Canva for Work investieren möchtest, ist es auf jeden Fall eine gute Idee. Die Vorteile von Canva for Work liegen auf der Hand:

  • eigene Fonts hochladen, individuelle Farbpalette definieren

  • eigene Vorlagen erstellen

  • mehr Ordner

Dieses Pinterest-Tool sorgt bei mir somit definitiv für mehr Effizienz bei der Gestaltung meiner Pins und es ist um einiges leichter, Pins zu erstellen, die perfekt zu meinem Branding passen. 

Pinterest-Tool #5: IFTTT (kostenlos)

Pinterest mit anderen Anwendungen/Plattformen verknüpfen

 Quelle:  Website IFTTT

IFTTT ist bei mir die typische Liebe auf den zweiten (lese: hundertsten) Blick, denn es hat Jahre gedauert, bis ich mich an dieses Tool getraut habe. Irgendwie habe ich immer geglaubt, dieses Tool sei wahnsinnig kompliziert. Blödsinn. 

IFTTT ist ein Tool, mit dem du zwei Tools miteinander verknüpfen und eine Automatisierung einrichten kannst.

Für Pinterest gibt es da so einige Möglichkeiten:

  • Instagram-Posts automatisch auf einer Pinnwand pinnen (oder nur dann, wenn du einen bestimmten Hashtag verwendest). Hier kommst du zu einer detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitung.

  • Pins, die du (auf eine bestimmte Pinnwand) pinnst, in einem Google Doc tracken (oder in Evernote)

  • Backup deiner Pins in Google Drive (oder in Dropbox)

  • Deine YouTube-Videos automatisch pinnen

  • Rezepte, die du auf einer Pinnwand pinnst, automatisch mit deiner Familie via Gmail teilen

Entscheide selbst, was du davon wirklich brauchst. Möglich ist (fast) alles.

Pinterest-Tool #6: Google Analytics (kostenlos)

Analyse und Optimierung 

 Quelle: Google Analytics Demokonto

Quelle: Google Analytics Demokonto

Kleines Memo an die Pinterest-Fortgeschrittenen unter euch: Wer das Pinterest-Marketing wirklich aufs nächste Level heben will, kommt an Google Analytics nicht vorbei.

Mit Google Analytics weißt du nicht nur, wie viel Traffic dir Pinterest wirklich bringt, sondern siehst auch …

  • die Blogartikel, die Pinterest-Nutzer am liebsten auf deiner Website lesen

  • die Pins, die zu den meisten Klicks auf deine Website führen

  • wie viele Pinterest-Nutzer auf deine Website kommen, weil sie etwas auf Pinterest gesucht haben, und wie viele deiner Pinterest-Follower auf deine Pins klicken

  • wie wie viele Pinterest-Nutzer sich dein Freebie holen

Mit diesen Informationen erst wird dein Pinterest-Marketing so richtig strategisch. 

Fazit

Das waren die sechs Pinterest-Tools, die du aus meiner Sicht unbedingt fürs Pinterest-Marketing brauchst:

  • Yoast SEO (WordPress), um deine Website zu verifizieren und Rich Pins einzurichten

  • Tailwind, um Pins einzuplanen, deine Pinterest-Strategie zu optimieren und Reichweite aufzubauen

  • MiloTree, um z.B. am Anfang neue Pinterest-Follower zu gewinnen

  • Canva, um für Pinterest optimierte Grafiken zu erstellen

  • IFTTT, um Pinterest mit anderen Plattformen zu verknüpfen

  • Google Analytics, um dein Pinterest-Marketing zu analysieren und optimieren