Pinterest-Tipp: So geht (d)ein Pin auf Pinterest viral!

Let’s talk Pinterest! Sunray von The Organized Cardigan hat inzwischen so einige erfolgreiche Pins auf Pinterest laufen. Auch der Großteil ihres Blogtraffics kommt inzwischen von Pinterest. Ich habe sie zu ihrer Pinterest-Strategie interviewt.
 

 

Pinterest-Tipp:
So geht (d)ein Pin auf Pinterest viral!

 

Liebe Sunray, stell dich und deinen Blog kurz vor.

Mein Name ist Sunray und seit Oktober 2014 blogge ich auf The Organized Cardigan zu den Themen Capsule Wardrobe (was auf Deutsch so viel wie „minimalistische Garderobe“ heißt), ein aufgeräumtes Leben und manchmal auch über Kalender, Ziele-, Zeit- und Selbstmanagement.
Mein Slogan lautet „Create a life that suits you“, denn mit meinen Beiträgen möchte ich dazu anregen, sich sein Leben so zu gestalten, wie es am besten zu einem passt.
 

Seit wann nutzt du Pinterest bereits für deinen Blog?

Pinterest habe ich tatsächlich von Anfang an für meinen Blog genutzt, irgendwie stellte sich da gar nicht die Frage für mich. Allerdings habe ich dies anfangs nicht sehr strategisch oder gezielt gemacht. Und schon gar nicht habe ich Pinterest als Suchmaschine neben Google verstanden und genutzt. Das hat sich erst im vergangenen Jahr komplett verändert!
 

Worum geht es bei deinen erfolgreichen Pins und wie oft wurden sie mittlerweile repinnt?

Mein erster Pin, der viral gegangen ist, ist der über „3 einfache Tipps, wie dein Zuhause immer aufgeräumt bleibt“. Er wurde mittlerweile über 4000 Mal repinnt.

Der Blogbeitrag ist vom Mai 2016, und auf Pinterest viral gegangen ist er im Januar 2017. Seitdem hat er mir über 223000 Beitragsaufrufe auf dem Blog beschert.
 
Nach dem Erfolg dieses Pins stiegen dann auch die Repinzahlen anderer Pins. Zum Beispiel wurde meine Checkliste zu meiner Aufgeräumt-Serie „Aufgeräumt! In 14 Wochen zu einem ordentlichen Zuhause“ auch bereits über 1700 Mal repinnt, was mir in diesem Jahr knapp 23500 Aufrufe auf dem Blog gebracht hat.

 

Was glaubst du, was deine Pins so erfolgreich macht?

Als ich meinen Pin „3 einfache Tipps, wie dein Zuhause für immer aufgeräumt bleibt“ gestaltet habe, habe ich ehrlich gesagt nicht geahnt, dass er mal viral geht.
 
Jetzt, mit Abstand betrachtet, würde ich sagen, zeigt das Bild einfach sehr eindeutig, worum es geht, und die Überschrift unterstützt dies mit einer Formel, die ja immer gut geht: „X Tipps, wie du Problem Y löst“, und dann auch noch „für immer“! 😉

Außerdem beinhalten die beiden genannten Pins Keywords, die generell gut gehen, nämlich „Tipps“ und „Checkliste“ und nach dem Keyword „aufgeräumt“ wird zu meinem Blogthema auch auf Pinterest viel gesucht.
 

Wie sieht deine Pinterest-Strategie aus?

Wie gesagt beschäftige ich mich mit Pinterest so richtig erst seit letztem Jahr. Seit Oktober 2016 bin ich dann dazu übergangen, das Automatisierungstool BoardBooster zu nutzen.
 
Ich habe zwar auch Tailwind ausprobiert, aber die Looping Funktion bei BoardBooster hat mich überzeugt!
Beim Looping werden ganz einfach alte Pins von den eigenen Boards automatisch wieder repinnt, ohne dass ich die Pins extra auswählen oder vorbereiten muss. Diese Funktion nutze ich von Anfang an und auch schwerpunktmäßig.
 
Dieses Jahr experimentiere ich zusätzlich mit der Schedule Funktion. Sie soll regelmäßig für frische Pins auf meinen Boards sorgen und funktioniert ähnlich wie bei Tailwind, wo man auch immer neue Pins vorbereiten muss. Allerdings investiere ich da nicht so viel Zeit und nutze meistens zwischendurch die Pinterest-App, um neue Pins für die Schedule Funktion zusammenzutragen.
 
BoardBooster verfügt über einige integrierte Analyse Tools, zum Beispiel, wann die besten Pin-Zeiten für meine einzelnen Boards sind. Ca. einmal im Monat schaue ich mir diese Statistiken an, gleiche sie mit den Einstellungen meiner Boards ab und ändere sie gegebenenfalls.

Beim Repinnen achte ich mittlerweile bei den Pins auf eine hohe Repinzahl. Das bedeutet nicht, dass ich ausschließlich Pins mit einer Repinzahl ab dem 1000er Bereich repinne. Aber ich achte darauf, bei einem Pin, den es mehrmals gibt, die Version mit der höheren Repinzahl zu nehmen.

Inhaltlich orientiere ich mich mit meinen Boards und eben auch mit den Pins an meinen Blogthemen. Da meine Zielgruppe deutschsprachig ist, achte ich mittlerweile auch darauf, deutschsprachige Keywords zu nutzen und auch vermehrt andere deutschsprachige Pins zu repinnen. Zum Thema Keywords hat mir übrigens deine Pinterest Challenge die Augen geöffnet, Alex! Ein super Learning, was ich nicht mehr missen möchte!
 

 

Wie viel Zeit brauchst du durchschnittlich für dein Pinterest-Marketing?

Also ehrlich gesagt habe ich da noch nie so auf die Uhr geschaut (was ja die Gefahr bei Pinterest schlechthin ist! 😄). Seitdem ich meinen Weg mit Pinterest gefunden habe, sind es vielleicht zwei Stunden im Monat für die normalen Arbeiten.
 
Wenn ich etwas Neues ausprobiere, können es auch schon mal fünf oder mehr Stunden im Monat werden. Im Vergleich zu meinen Social-Media-Kanälen also ein verschwindend geringer Zeitaufwand, wobei mir eben auch die Automatisierung mit BoardBooster viel Zeit spart!
 

Welche Bedeutung hat Pinterest für deinen Blog?

Pinterest ist mittlerweile die größte Trafficquelle für meinen Blog, noch weit vor Google oder den Social-Media-Kanälen. Und ich selber nutze Pinterest auch als Inspirationsquelle No. 1. 🙂
 

Welchen Tipp würdest du einem Pinterest-Einsteiger geben?

Gib dir und deinem Blog bzw. deinen Pins Zeit! Im Gegensatz zu den sozialen Medien, auf denen Content schnell veraltet und in Sekunden wieder aus den Augen und aus dem Sinn ist, spielt auf Pinterest die Zeit für dich und bringt dir steigende Repinzahlen.

Auf Pinterest spielt die Zeit für dich.

Probiere unterschiedliche Strategien und Layouts aus und habe keine Angst vor Statistikeinbrüchen! Und glaube mir: Die wird es geben. Und sie werden auch wieder vorübergehen. 😉
 
Und das Wichtigste in meinen Augen: Verliere nie den Spaß an der Sache!

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