Das Pinterest-Lexikon – 40+ wichtige Pinterest-Begriffe einfach erklärt

BoardBooster, Rich Pins, Smart Feed … Stolperst du auch immer wieder über Begriffe aus der Pinterest-Welt, die dir völlig unbekannt sind?
 
Deshalb habe ich alle wichtigen Pinterest-Begriffe gesammelt und zu einem Pinterest-Lexikon verarbeitet. Von A wie Analytics bis W wie Widget. (Ja, wie du siehst, fehlt Z in meiner Sammlung noch … 😉)
 
Übrigens: Das Pinterest-Lexikon soll wachsen und gedeihen. Deshalb freue ich mich auf Ergänzungen, Verbesserungen, Aktualisierungen oder Hinweise jeder Art.

 

 

Pinterest-Lexikon
40+ wichtige Pinterest-Begriffe einfach erklärt

 

A

Analytics

Die Pinterest Analytics stehen jedem Business-Account zur Verfügung. Hier erhältst du wichtige Informationen und nützliche Statistiken über deine Follower, die Performance deiner Pins und Pinnwände.

 

Automatisierung

Im Gegensatz zum Live-Pinnen kannst du deine Pins mit Tools wie BoardBoosterBuffer oder Tailwind im Voraus planen.

 

B

Beschränkungen

Du kannst bei Pinterest maximal 500 Pinnwände erstellen (einschließlich geheimer Pinnwände sowie Gruppenpinnwände), 200 000 Pins merken (ausschließlich der Pins von anderen auf deinen Gruppenboards) und 50 000 Accounts folgen.

 

Beschreibung (Pin)

Jeder Pin braucht eine Beschreibung. Dir stehen dafür max. 500 Zeichen zur Verfügung. Allerdings erscheinen nur die ersten 75–100 Zeichen in der Grid-Ansicht. Verwende Keywords deshalb gleich zu Beginn deiner Pinbeschreibung.

 

BoardBooster

BoardBooster ist ein Tool, mit dem du automatisiert pinnen kannst.

 

Boards

siehe Pinnwand

 

Browserbutton

Mit dem „Merken“-Browserbutton kannst du Ideen pinnen, die du außerhalb von Pinterest findest.

 

Buffer

Buffer ist ein Tool, mit dem du automatisiert pinnen kannst.

 

Business-Account

siehe Unternehmenskonto

 

Buyable Pins

Mit Buyable Pins kannst du Produkte direkt in der Pinterest-App kaufen. Vorerst ist dies in Deutschland aber noch nicht möglich.

 

E

Entfolgen

Du kannst anderen Accounts entfolgen, indem auf den grauen „Nicht mehr folgen“-Button klickst.

 

F

Folgen

Du kannst anderen Accounts folgen, indem du auf den roten „Folgen“-Button klickst.

 

„Für dich ausgewählt“-Pins

Pinterest empfiehlt seinen Nutzern Pins passend zu ihren Aktivitäten auf Pinterest. Du kannst für dich ausgewählte Pins ausblenden, indem du auf den Button mit den drei Punkten drückst.

 

G

Geheime Pinnwand

Eine geheime Pinnwand ist nur für dich sichtbar. Die Pins, die du dort speicherst, kannst nur du sehen. Sie erscheinen nicht in den Suchergebnissen oder im Start Feed deiner Follower. Du kannst eine geheime Pinnwand jederzeit öffentlich machen und umgekehrt. Wie du geheime Pinnwände strategisch nutzen kannst, erfährst du hier.

 

Grafik

Die Grafik spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg deines Pins. Die optimale Pinterest-Grafik hat die Maße 735px x 1102px, ist hell und lässt auf den ersten Blick erkennen, worum es bei deinem Pin geht.

 

Gruppenpinnwand

Ein Gruppenboard ist eine Pinnwand, bei der mehrere Pinterest-Nutzer mitpinnen. Mit Gruppenpinnwänden lässt sich die eigene Reichweite auf Pinterest steigern, deshalb sind sie essentieller Bestandteil einer erfolgreichen Marketing-Strategie auf Pinterest.

 

H

Hashtags

Bis vor Kurzem waren Hashtags für Pinterest zu vernachlässigen, denn sie waren ausschließlich in Pinbeschreibungen, aber nicht in Profil- oder Boardbeschreibungen klickbar. Damit kam ihnen nicht die Suchfunktion wie beispielsweise auf Twitter oder Instagram zu. Ferner riet Pinterest selbst dazu, „vorsichtig“ mit Hashtags zu sein, da zu viele Hashtags einen negativen Einfluss auf dein Ranking als Pinner haben könnten.

Seit August 2017 empfiehlt Pinterest den moderaten Gebrauch von 1–2 Hashtags in der Pinbeschreibung.

 

K

Keywords

Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine. Deshalb solltest du bei deinen Profil-, Board- und Pinbeschreibungen auf Keywords setzen.

 

Kommentare

Du kannst einen Pin kommentieren, indem du auf den Pin und anschließend auf „Kommentare“ klickst. Es öffnet sich ein Kommentarfenster. Da Pinterest eine visuelle Suchmaschine und kein soziales Netzwerk ist, spielen Kommentare eine eher untergeordnete Rolle.

 

L

Live-Pinnen

Im Gegensatz zum automatisierten Pinnen bezeichnet Live-Pinnen das Pinnen ohne Scheduling-Tools direkt in der Pinterest-App oder im Browser.

 

M

„Merken“-Button

Pinterest stellt einen Widget Builder zur Verfügung, mit dem du einen „Merken“-Button erstellen kannst. Diesen kannst du auf deiner Website einbinden und so deine Leser zum Pinnen motivieren.

 

O

Orts-Pins

Orts-Pins enthalten Standortinformationen wie Anschrift, Öffnungszeiten etc.

 

P

Pin

Pinterest bezeichnet Pins als „visuelle Lesezeichen“. Denn mit jedem Pin ist eine Website (meist ein Blogartikel oder ein Produkt) verknüpft. Pins werden auf Pinnwänden gesammelt. Weitere Arten von Pins sind: Buyable Pins, „Für dich ausgewählt“-Pins, Orts-Pins und Werbe-Pins. Du kannst maximal 200 000 Pins merken.

 

Pingroupie

Mit Pingroupie findest du (in der Hauptsache englischsprachige) Gruppenboards.

 

Pinnwand

Auf Pinnwänden (Boards) werden Pins gesammelt. Neben den Standard-Boards gibt es noch Geheime Boards und Gruppenboards. Du kannst insgesamt maximal 500 Boards erstellen (inkl. der Gruppenboards, an denen du partizipierst)

 

Power Pins

Als Power Pins werden in den Pinterest Analytics Pins mit einer hohen Interaktionsquote (Kombination aus Likes, Kommentaren, Repins etc.) bezeichnet.

 

Power Pinner

Bezeichnung für Pinterest-Nutzer mit einer großen Reichweite und vielen Followern.

 

Profil

Zu einem vollständigen Pinterest-Profil gehört die Angabe deines Firmennamens, eine Kurzinfo, das Impressum, der Ort, die Website sowie ein Profilbild.

 

R

Repin

Gefällt dir ein Pin, kannst du auf „Speichern“ drücken und ihn so auf einer deiner Pinnwände festhalten. Dieser Vorgang wird als „Repinnen“ bezeichnet. Einige Fun Facts: Ein Pin wird durchschnittlich 11 Mal repinnt. Achtzig Prozent aller Pins auf Pinterest sind Repins.

 

Rich Pins

Rich Pins verfügen über zusätzliche Informationen direkt auf dem Pin und sorgen so für mehr Interaktion mit dem Pin. Es gibt sechs verschiedene Arten von Rich Pins: Apps, Filme, Rezepte, Artikel, Produkte und Orte. Artikel-Pins enthalten eine Überschrift, den Autor und eine Inhaltsangabe. Rich Pins funktionieren nur, wenn du Metainformationen für jeden Blogartikel hinterlegst und dich (einmalig) für Rich Pins bewirbst. Für WordPress funktioniert das so und für Squarespace so.

 

S

Scheduling Tools

Du kannst das Pinnen automatisieren, indem du auf Scheduling Tools wie TailwindBoardBoosterBuffer oder Viralwoot zurückgreifst. Mit Scheduling Tools optimierst du Häufigkeit und Zeitpunkt deiner Pins und sparst außerdem viel Zeit beim Pinnen.

 

SEO

Pinterest ist kein soziales Netzwerk, sondern eine visuelle Suchmaschine. So wie du Texte für Google optimierst, solltest du auch dein Profil sowie deine Pin- und Boardbeschreibungen für die Pinterest-Suchmaschine optimieren und Keywords verwenden.

 

Showcase

Business-Acounts steht eine Präsentationsleiste zur Verfügung, die beispielsweise dazu genutzt werden kann, saisonale Boards (Weihnachten, Frühling …) oder die erfolgreichsten Boards hervorzuheben.

 

Smart Feed

Im Sommer 2014 führte Pinterest den sogenannten Smart Feed ein. Damit werden Pins in deinem Start Feed nicht mehr chronologisch gezeigt, sondern ganz persönlich auf dich zugeschnitten. Im Grunde weiß niemand zu hundert Prozent, wie der Smart Feed genau funktioniert. Klar ist: Dein Start Feed ist ein Mix aus den Pins der Menschen, den du folgst, sowie (basierend auf deinen Interessen) extra für dich ausgewählten Pins und Werbepins. In deinen Einstellungen kannst du die Pin-Empfehlungen allerdings wieder ausstellen.

 

Sperren

Wenn du einen Pinterest-Nutzer sperren möchtest, dann gehe zum Profil des Nutzers und klicke auf den Button mit den drei Punkten. Wähle „Sperren“ und bestätige das. (Genauso kannst du einen Nutzer wieder entsperren.) Von dir gesperrte Nutzer können dir nicht mehr folgen oder Nachrichten senden. Allerdings können sie weiterhin dein Profil und deine Pins sehen. Interaktionen über Pins sind aber nicht mehr möglich.

 

Start Feed

Der Start Feed sind die Pins, die du zuerst siehst, wenn du zu Pinterest gehst.

 

T

Tailwind

Tailwind ist ein Scheduling Tool, mit dem du automatisiert pinnen kannst.

 

U

Ursprünglicher Pin

Als ursprüngliche Pins werden in den Pinterest Analytics diejenigen Pins bezeichnet, die direkt von deiner Website erstellet werden.

 

Unternehmenskonto (Business Account)

Wenn du Bloggerin oder Unternehmerin bist und damit eine eigene Website hast, kannst du dir ein Unternehmenskonto einrichten. Es hat ähnliche Funktionen wie ein privates Pinterest-Profil, bietet dir mit Pinterest Analytics zusätzlich noch nützliche Statistiken über deine Follower, Pins und Pinnwände. Ein Unternehmenskonto ist kostenlos.

 

V

Viralwoot

Viralwoot ist ein Scheduling Tool für Pinterest, mit dem du das Pinnen automatisieren kannst.

 

W

Werbe-Pins

Werbe-Pins sind von Unternehmen bezahlte Pins. Sie basieren auf deinen Aktivitäten auf Pinterest.

 

Widget Builder

Pinterest stellt einen Widget Builder zur Verfügung, mit dem du „Merken“- oder „Folgen“-Buttons sowie Pin-, Pinnwand- oder Profilwidgets erstellen kannst. Diese kannst du auf deiner Website einbinden und so deine Leser zum Folgen oder Pinnen motivieren.

 

Quellen

1 | Pinterest Help Center

2 | Pinterest Analytics Leitfaden

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