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Pinterest für Berater und Coaches

Wenn du als Coach oder Berater neue Kunden gewinnen möchtest, brauchst du zunächst einmal eins: Sichtbarkeit.

Denn egal, wie toll dein Angebot ist, egal, wie viel Expertise du dir bereits angeeignet hast – wenn niemand auf deine Website kommt, wie willst du dann die Menschen von dir überzeugen? 

Und hier kommt Pinterest ins Spiel.

Pinterest kann – wie könnte es anders sein? – auch für Coaches und Berater zum Traffic-Turbo werden und täglich hunderte oder gar tausende Menschen auf die Website bringen!

So wie bei Janneke von Blog Your Thing.

Janneke ist Blog-Coach und unterstützt Selbstständige dabei, einen Blog aufzubauen, der Leser anzieht und online sichtbar macht. 

Ich habe sie zu ihrer Pinterest-Strategie interviewt.

Pinterest für Berater und Coaches.jpg
 

Pinterest für Berater + Coaches

Liebe Janneke, dein Blog Blog Your Thing war einer der ersten Blogs, den ich damals als frische Selbstständige für mich entdeckt hatte. Magst du dich vielleicht auch denjenigen, die dich noch nicht kennen, kurz vorstellen?

Liebe Alex, oh das freut mich aber! Ja, gerne. Ich blogge schon seit 2007, also dieses Jahr werden es 11 Jahre ... Anfangs habe ich es hobbymäßig gemacht und mir durch meinen eigenen Blog und die Arbeit in einer Webagentur regelmäßig neues Wissen angeeignet, das ich dann auch direkt für mich und Kunden umgesetzt habe. Vor drei Jahren habe ich mich dann selbstständig gemacht, weil ich nicht mehr mit großen, internationalen Konzernen arbeiten wollte, in denen das Management vorgibt, was Sache ist. Sondern lieber mit Frauen, die für ihre Idee brennen und sie in die Welt hinaus tragen wollen - so wie ich fürs Bloggen.

Also habe ich Blog Your Thing ins Leben gerufen, mein Unternehmen (plus gleichnamigem Blog), mit dem ich Selbstständigen zeige, wie sie sich mit Hilfe eines Blogs als Expertin positionieren können und online sichtbar bzw. gefunden werden. Auf der einen Seite helfe ich mit der Strategie (also dem: wie blogge ich, worüber soll ich schreiben ...) und auf der anderen Seite mit der Technik für den Blog.

 Quelle:  Blog Your Thing
 

Auf welche Plattformen setzt du als Blog-Coach? Und welche Rolle spielt Pinterest in deinem Marketing-Mix? (Falls du für uns Zahlen-Nerds konkrete Zahlen hast – immer her damit!)

Meine wichtigste Plattform ist definitiv – wie könnte es anders sein – mein Blog ;-) Das ist mein Content-Hub, auf dem alle Informationen über mich und meine Angebote zu finden sind. Er hilft mir bei der Positionierung, und potenzielle neue Kunden bekommen eine Idee davon, wie ich so ticke, wobei ich ihnen helfen kann, und sie können so entscheiden, ob sie mit mir zusammenarbeiten wollen. Er ist sozusagen mein wichtigster Mitarbeiter.

Um die Leute auf meinen Blog zu „locken“, nutze ich auf der einen Seite Suchmaschinenoptimierung (SEO), aber ich setze auch sehr stark auf Social-Media-Kanäle und da vor allem auf Pinterest und Facebook. In Zahlen: Im letzten halben Jahr sind 54,1% der Besucher über die Google & Co. auf meinen Blog gekommen und 25,6% über Social-Media-Kanäle. Von den Social-Media-Kanälen liegt Pinterest mit 75% an erster Stelle, gefolgt von Facebook mit ca. 16,7%. Wobei es da natürlich auch immer Schwankungen gibt und die Verteilung auf die verschiedenen Quellen variiert.

Pinterest ist für mich aber nicht nur als Traffic-Lieferant wichtig, sondern auch für die Markenbildung und um aufzufallen. Ich hebe mich mit meinem Branding recht deutlich von vielen anderen Pins ab. Bei Netzwerktreffen z. B. auf Konferenzen höre ich oft von Leuten, dass sie mich kennen, weil sie meine Pins immer auf Pinterest sehen. Und das ist ja schon mal gut, wenn man in den Köpfen der Leute ist :-)

 

Warum ist Pinterest aus deiner Sicht gerade für Coaches und Berater eine gute Idee?

Ich glaube Pinterest ist für jeden, der einen Blog betreibt, eine tolle Möglichkeit, (neue) Leser zu gewinnen bzw. immer wieder auf sich aufmerksam zu machen. Gerade als Berater „müssen“ wir ja zeigen, dass wir auch wirklich Ahnung von dem Thema haben, zu dem wir Beratung oder Training anbieten. Pinterest ist in den Köpfen vieler Leute, auch in denen der Selbstständigen, mit denen ich arbeite, noch immer eine Rezepte-Plattform, auf der nur schöne Bilder geteilt werden. Aber ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass auch Beiträge, die nicht bildlastig sind, auf Pinterest gut ankommen.

 

Let’s talk strategy! Welche Themen deckst du als Blog-Coach genau auf Pinterest ab und was ist deine Strategie dahinter?

Bei mir geht’s ganz klar ums Bloggen: wie man bloggt, Social-Media-Kanäle für den Blog nutzt, mit Hilfe des Blogs Geld verdient ... Im Prinzip sind das genau die Themen, über die ich auch auf meinem Blog schreibe.

Zusätzlich habe ich dann noch ein paar Pinnwände, die zu der Lebenswelt meiner Kunden passen (die genauso wie ich selbstständig sind und oft im Home Office arbeiten): schöne Arbeitsplätze, Office Snacks ... Pinterest ist zwar ein Ort, an dem sich die Leute über bestimmte Themen informieren, aber auch ein toller Ort, um sich inspirieren zu lassen. Und ich finde, da ist eine Mischung der richtige Weg.

 Quelle: Blog Your Thing auf  Pinterest

Quelle: Blog Your Thing auf Pinterest

 

Du hast mir mal verraten, dass du das Pinnen gar nicht selbst erledigst, sondern an deine virtuelle Assistentin auslagerst. Wie genau funktioniert das Outsourcen? Und würdest du das grundsätzlich auch anderen Coaches mit chronischem Zeitmangel empfehlen?

Absolut! In erster Linie empfehle ich, ein Tool zu verwenden, das beim Pinnen hilft. Denn das spart schon mal sehr viel Zeit und hilft dabei, sich bzw. das Pinnen besser zu organisieren. Ich habe mich für BoardBooster entschieden und bin bis heute rundum zufrieden damit.

BoardBooster habe ich ziemlich lange selbst befüllt und ausprobiert, was für mich funktioniert und was nicht. Die Grundkonfiguartion des Tools habe ich also selbst gemacht. Nur die Zeit zum Pinnen hatte ich irgendwann nicht mehr und habe mir (unter anderem dafür) Hilfe von einer Virtuellen Assistentin gesucht. Und statt der Warnungsmeldungen von Boardbooster, dass mein Board leer ist und dem chronisch schlechten Gewissen, dass ich mal wieder pinnen sollte, läuft das jetzt quasi von alleine.

Wobei das Pinterest-Marketing für mich damit trotzdem nicht erledigt ist. Pinterest wächst und entwickelt sich so schnell, dass ich die Seitenaufrufe immer wieder kontrolliere und schaue, ob ich bei den BoardBooster-Einstellungen oder generell der Strategie nachjustieren muss. Aber das ist vielleicht das nächste, was ich auslagern werde ;)

 

Abschließend hätte ich noch gerne deinen ganz persönlichen Pinterest-Tipp. Worauf sollten Coaches und Berater in deinen Augen ganz besonders achten?

Das Allerwichtigste ist in meinen Augen, dass du deine Zielgruppe kennst und weißt, wie du deinen Kunden helfen kannst und wonach sie suchen. Wenn du das beherzigst und dann Pins für deine Artikel erstellst (die deinen Lesern wirklich Mehrwert bieten – aber das versteht sich ja von selbst), dann kann eigentlich fast gar nichts mehr schief gehen!


Über Janneke

Janneke-Duijnmaijer.png

Janneke Duijnmaijer ist Beraterin für Blogging und Online-Marketing. Auf Blog Your Thing zeigt sie Selbstständigen, wie sie einen Blog aufbauen, der Leser anzieht und online sichtbar macht.