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Follower auf Pinterest – der ultimative Guide

Hast du noch wenige Follower auf Pinterest? 

Dann kann ich dich erstmal beruhigen. Die meisten Nutzer überschätzen die Bedeutung, die die Followerzahl auf Pinterest spielt. 

Mit steigender Followerzahl ändert sich auf Pinterest meist … nicht sooo viel. Und ich kenne so einige Accounts, die zwar viele Follower haben, aber die Reichweite der Pins dennoch zu wünschen übrig lässt. Umgekehrt gibt es viele, die mit gerade mal 500 Followern bereits mehrere tausende Pinterest-Nutzer monatlich auf ihre Website bringen. 

Trotzdem treibt viele die Frage „Wie bekomme ich mehr Follower auf Pinterest?“ um. 

Verständlich: Wer gerade erst mit Pinterest gestartet ist, möchte natürlich, dass sein noch frischer Account wächst und schnell sichtbarer wird. 

Deshalb gibt es nun den ultimativen Guide zum Thema „Follower auf Pinterest“. Du erfährst

  • ob Follower auf Pinterest wirklich wichtig sind
  • wie schnell ein Pinterest-Account so wächst
  • wie viele deiner Pinterest-Follower überhaupt deine Pins sehen
  • 12 empfehlenswerte Strategien, wie du organisch und nachhaltig mehr Follower auf Pinterest erhältst
  • sowie eine Strategie, von der du lieber die Finger lassen solltest

Ganz am Ende des Blogartikels verrate ich dir dann auch, mit welchem Tool ich mein Followerwachstum auf Pinterest beinahe verdoppelt habe. (Kein Witz!)

Übrigens: Das wird einer dieser eeeepischen 3000-Wörter-Blogartikel. Also hol dir am besten ein Heißgetränk deiner Wahl und mach’s dir gemütlich.

Legen wir los!

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Follower auf Pinterest – der ultimative Guide

 

Sind Follower auf Pinterest überhaupt wichtig?

Jein. 

Natürlich spielt es eine Rolle, ob du 10 oder 10 000 Follower hast. Aber ob dir nun 1500 Menschen folgen oder 2500 ist auf dieser Plattform wirklich gehüpft wie gesprungen.

Die Gleichung „mehr Follower = mehr Zugriffe“ geht auf Pinterest nämlich genauso wenig auf wie „mehr Follower = mehr Traffic“. 

Ein Pinterest-Account mit 1000 Followern kann 500 000 Betrachter pro Monat haben, während ein anderer Pinterest-Account mit der gleichen Followerzahl von 2 Millionen Menschen gesehen wird. 

Wenn du Pinterest als Traffic-Turbo nutzen willst, solltest du dich also nicht ausschließlich darauf fokussieren, mehr Follower auf der Plattform zu gewinnen, sondern das Ganze vielmehr als ein Puzzle betrachten: Follower sind – neben vielen anderen Faktoren – lediglich ein Stück im großen Pinterest-Puzzle. 

Doch vernachlässigen solltest du das Thema Follower natürlich auch nicht. 

Denn zum einen gelten Follower immer noch als Social Proof – auch bei Pinterest. Und wer als Blogger Kooperationen eingehen will, der muss in den meisten Fällen immer noch die Followerzahlen der einzelnen Accounts angeben. 

Und zum anderen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass andere Pinterest-Nutzer deine Pins sehen, natürlich mit der Zahl deiner Follower an.

 

Wie schnell wächst ein Pinterest-Account eigentlich?

Wie viele neue Follower du monatlich gewinnst, hängt zu einem großen Teil von deiner Nische ab. Ein Food- oder DIY-Blog wird in der Regel schneller wachsen als ein Blog im Marketingbereich wie zum Beispiel meiner. Da müssen wir gar nicht viel drumrumreden. Ist einfach so.

Und wenn du bereits auf anderen Kanälen eine treue Gefolgschaft hast und sie auf dein brandneues Pinterest-Profil aufmerksam machen kannst, hast du natürlich viel bessere Ausgangsbedingungen als jemand, der auch auf anderen Social-Media-Kanälen praktisch bei null steht.

Falls dich konkrete Zahlen interessieren: Mein Account wächst zwischen 5 % und 9 % im Monat. Das entspricht etwa 30 bis 70 neuen Followern pro Woche. (Diese Zahlen habe ich übrigens aus dem wöchentlichen Report von BoardBooster, der mir praktischerweise per E-Mail zugesendet wird!)

Aber wie gesagt: In anderen Nischen geht es oft schneller! 

 

Wie viele meiner Pinterest-Follower sehen überhaupt meine Pins?

Viel weniger, als du vielleicht denkst.

Denn dass deine Follower deine Pins in ihrem Start Feed sehen, ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wie Pinterest-Nutzer überhaupt Pins entdecken. 

Außerdem bedeutet eine bestimmte Followerzahl auch nicht automatisch, dass deine Pins auch von all deinen Followern gesehen werden, da es auf Pinterest den sogenannten Smart Feed gibt. 

Was ist der Smart Feed?

Wenn du erst vor Kurzem mit Pinterest begonnen hast, dann weißt du es vielleicht gar nicht: Früher wurden die Pins chronologisch angezeigt. Wenn also ein Pinterest-Nutzer, dem du folgst, 50 Pizzarezepte pinnte, weil er gerade auf der Suche nach dem perfekten Pizzarezept war, dann hast du auch alle 50 Pizzarezepte in deinem Start Feed gesehen. Der chronologische Feed war manchmal … etwas umständlich.

Deshalb wurde 2014 der sogenannte Smart Feed eingeführt, der Pinterest-Nutzern nun nicht mehr die neuesten, sondern die für ihn besten Pins zuerst präsentiert. 

„Und wer entscheidet, was die besten Pins für einen Pinterest-Nutzer sind?“, fragst du dich jetzt vielleicht. 

Das ist der sogenannte Smart Feed Worker – ein automatisierter Prozess, der Pins nach der Qualität bewertet und ihnen einen bestimmten Score zuweist. (Wie sich der Score genau zusammensetzt, legt Pinterest natürlich nicht explizit offen.)

Keine Angst, wir werden nicht weiter in die komplexe Smart-Feed-Theorie einsteigen. Doch vielleicht ahnst du schon, worauf ich hinauswill …? Ob deine Pins im Start Feed deiner Follower tatsächlich gezeigt werden, hängt von vielen (größtenteils unbekannten) Faktoren ab. Schlag dir deshalb das schnelle Followerwachstum auf Pinterest am besten schnell aus dem Kopf und setze stattdessen ganz entspannt auf nachhaltige, langfristig wirksame Strategien, um deine Reichweite auf Pinterest zu erhöhen.

Übrigens: Falls dich interessiert, wie viel deines Pinterest-Traffics tatsächlich auf deine Pinterest-Follower zurückzuführen ist: Du kannst in Google Analytics ganz einfach herausfinden, woher der Pinterest-Traffic kommt – von deinen Followern oder weil jemand in Pinterest nach einem Begriff gesucht hat und dein Pin als Suchergebnis erscheint. 

Und so geht’s:

1) Logge dich in bei Google Analytics ein
2) Gehe zu „Akquisition“, dann „Alle Zugriffe“, dann „Verweise“
3) Klicke die verschiedenen Pinterest-Domains durch
4) Ein „pin/232093023948“ bedeutet, dass dein Pin über die Suche auf Pinterest gefunden und geklickt wurde
5) Erscheint nur ein Slash („/“), so heißt es: Smart Feed – ein Follower hat diesen Pin in seinem Start Feed gesehen und draufgeklickt

Bei mir stammt fast 90% meines Pinterest-Traffics aus der Pinterest-Suche und gerade mal 10% ist darauf zurückzuführen, dass meine Pinterest-Follower auf einen Pin klicken. 

 

Follower auf Pinterest – ein erstes Zwischenfazit

Fassen wir kurz zusammen:

  • Einen Zusammenhang zwischen „mehr Follower“ und „mehr Aufrufe“ oder „mehr Traffic“ gibt es auf Pinterest nicht. Deshalb: ruhig Blut! Du brauchst nicht 10k Follower, um die Plattform erfolgreich für dein Business zu nutzen.
  • Vernachlässigen solltest du das Thema Follower allerdings auch nicht, denn Follower fungieren immer noch ein Social Proof. Und mit mehr Followern erhöht sich – rein mathematisch – natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Menschen deine Pins zu Gesicht bekommen.
  • Wie schnell ein Pinterest-Account wächst, hängt von der Nische ab. Accounts, die in populären Kategorien wie Food, DIY oder Interior pinnen, wachsen schneller als andere.
  • Nur ein Bruchteil deiner Follower wird deine Pins überhaupt sehen. Wenn dich genauere Zahlen interessieren, dann checke Google Analytics.
 

12 Tipps für mehr Pinterest-Follower (+ 1 Strategie, von der du die Finger lassen solltest!)

Nun aber Butter bei die Fische: Wie bekommst du deine potentiellen Wunschkunden dazu, dir auf Pinterest zu folgen?

Ich habe zwölf Tipps, wie du organisch und nachhaltig neue (und zwar relevante!) Follower gewinnst, für dich zusammengetragen. 

Von dieser Strategie solltest du die Finger lassen

Doch zunächst möchte ich dir von einer häufig verwendeten Strategie abraten. Und zwar ist es das sogenannte Follow4Follow, also recht wahllos Leuten zu folgen, in der Hoffnung, dass sie einem zurückfolgen. 

Für Pinterest kursiert die Empfehlung, dieses Spiel täglich mit 100–200 Accounts zu betreiben. Das ist schlichtweg Wahnsinn! 

Bitte wende diese Strategie, wenn man sie denn so überhaupt so nennen kann, auf keinen Fall bei deinem Pinterest-Marketing an. Denn das hat sehr, sehr viele Nachteile. Und die wichtigsten möchte ich dir jetzt nennen. 

  • Möchtest du wirklich die Follower haben, die dir nur aus dem Grund folgen, weil du ihnen gefolgt bist und nicht etwa, weil sie deine Inhalte interessant finden? Diese Follower sind für dein Blog + Business wertlos. Sie werden höchstens aus Versehen auf deine Blogartikel klicken und erst recht nicht deine Produkte oder Dienstleistungen kaufen. 
     
  • Pinterest ist nicht Twitter, sprich: Du kannst die Accounts, denen du folgst, nicht mit Listen verwalten oder muten. Du wirst deshalb alle Accounts, denen du folgst, im Start Feed sehen. Oder zumindest diejenigen, die es durch den Pinterest-Algorithmus geschafft haben. Wenn du einfach wahllos Accounts folgst, wirst du bei deinem Start Feed auf zu viele irrelevante Pins stoßen. Da musst du eine Menge scrollen, bis du für dich relevanten Content entdeckst, den du repinnen kannst. Das wird über kurz oder lang dich daran hindern, effizient zu pinnen. 
     
  • Langfristig gesehen ist es viel wahrscheinlicher, dass du das Interesse an Pinterest verlierst, wenn du dich ständig durch so viel irrelevanten Content wühlen musst, bis du etwas Geeignetes für deine Boards findest. Willst du wirklich deine wertvolle Zeit damit verbringen, herauszufinden, wer dir nicht zurückfolgt, damit du ihm wieder entfolgen kannst? Abgesehen davon, dass das die langweiligste Aufgabe ist, die ich mir vorstellen kann, ist das auf Pinterest ganz schön umständlich. Mir ist bisher kein Tool unter die Nase gekommen, mit dem du die Accounts, denen du folgst, verwalten kannst. 
     
  • Es macht einen professionelleren Eindruck, wenn die Zahl der Accounts, denen du folgst, kleiner ist als die Zahl deiner Follower. Das gilt natürlich für sämtliche Social-Media-Kanäle.
     
  • Follow4Follow mag vielleicht bei kleineren Accounts „funktionieren“ (wenn man es denn so nennen mag), aber bei größeren nicht mehr. Denn wer schon mehr als 10 neue Follower pro Tag bekommt, macht sich sicherlich nicht mehr die Mühe, jeden einzelnen Account ausgiebig zu checken, geschweige denn zurückzufolgen. Glaube mir, die mittelgroßen und großen Accounts werden dir so nicht zurückfolgen.

Deshalb: Folge nicht wahllos anderen Leuten auf Pinterest in der Hoffnung, dass sie dir zurückfolgen. Diese Strategie ist nicht effektiv und aus meiner Sicht ein Garant dafür, dass du irgendwann den Spaß an Pinterest verlierst. Und die Zeit, die du in die Follow4Follow-Methode steckst, kannst du wirklich sinnvoller für dein Pinterest-Marketing nutzen.

Nun, dass wir wissen, wovon wir lieber die Finger lassen sollten, bleibt natürlich eine Frage: Was sind empfehlenswerte Strategien, um organisch und nachhaltig auf Pinterest zu wachsen? 

 

12 empfehlenswerte Strategien für mehr Follower auf Pinterest

1) Starte professionell

Bevor du irgendwas auf Pinterest unternimmst, solltest du sicherstellen, dass dein Pinterest-Profil wirklich professionell aufgesetzt ist. Damit meine ich, dass du

  • ein Unternehmensprofil angelegt
  • deine Website bestätigt
  • und Rich Pins aktiviert hast.

Auch ein vollständiges Profil (mit Profilbild!) ist selbstredend ein Muss!

 

2) Pinterest-SEO

Wenn du willst, dass andere Pinterest-Nutzer dir folgen, solltest du zunächst sicherstellen, dass dein Profil, deine Pinnwände und Pins überhaupt gefunden werden.

Die Optimierung deines Profils, deiner Pinnwände und Pins für die Suchmaschine Pinterest ist einer der wichtigsten Faktoren für deinen Pinterest-Erfolg.

Dabei ist es entscheidend, dass du deutsche Keywords verwendest. Denn du willst ja nicht irgendwelche Follower, sondern die richtigen – also diejenigen, die zu wertvollen Leads für dein Business werden könnten.

Übrigens: Falls du noch tiefer in das Thema Pinterest-SEO einsteigen willst, dann kann ich dir meinen Pinterest-SEO-Minikurs ans Herz legen. Hier lernst du, wie du Keywords recherchierst und sie strategisch für dein Pinterest-Marketing verwendest.

 

3) Folge anderen Pinterest-Nutzern

Mir fällt hin und wieder auf, dass Pinterest-Nutzer, die nur wenige Follower haben, selbst gerade mal 20 oder 30 Accounts folgen. Das ist wahrscheinlich nicht nur für Pinterest, sondern für absolut jedes Netzwerk zu wenig.

Wenn du dein Profil sichtbarer machen möchtest, dann solltest du unbedingt relevanten Accounts in deiner Nische folgen. (Achtung: Es geht mir hier nicht um Follow4Follow, sondern um genuines Interesse an anderen Pinterest-Accounts!)

Niemandem zu folgen kann sich vielleicht Marie Forleo leisten. Dir würde ich das aber nicht unbedingt ans Herz legen.

 

4) Pinne für deinen Wunschkunden

Wenn du auf Pinterest deinen Wunschkunden erreichen willst, dann solltest du auch für ihn pinnen! 

Denn warum sollte dir jemand folgen, wenn ihn deine Pins völlig kaltlassen? Wenn Cat Content, Häkelmuster und die neuesten Bilder von Benedict Cumberbatch für deinen Wunschkunden irrelevant sind, dann haben sie in deiner Pinterest-Content-Strategie auch nichts zu suchen.

Frage dich stattdessen, was deinen Wunschkunden interessiert, welche Probleme er hat und biete ihm dann mit deinen Pins die Lösung dafür.

 

5) Erstelle (mehr) Gruppenboards

Gruppenboards sind schon eine feine Sache. 

Früher oder später solltest du aber nicht nur bei anderen Gruppenboards mitmachen, sondern auch ein eigenes Gruppenboard erstellen! Mit einem eigenen Gruppenboard positionierst du dich nicht nur als Experte in deiner Nische, sondern erfüllst auch noch einen ganz praktischen Zweck: Wer bei deinem Gruppenboard mitmachen will, sollte (zumindest) dem Gruppenboard folgen, damit du ihn als Pinner hinzufügen kannst. 

Deshalb kannst du mit eigenen Gruppenboards durchaus auch neue Follower gewinnen. Und: Nein, es muss natürlich nicht bei nur einem Gruppenboard bleiben.

Ich habe inzwischen ein Gruppenboard für meine Facebook-Gruppe „Pinterest für Blog + Business“, eins für Social-Media-Tipps und und ein Gruppenboard für Freebies. Wenn du bei einem der Boards mitmachen willst, dann schreibe mir gerne eine Nachricht mit deinem Pinterest-Profil.

 

6) Erstelle mehr Boards

Ist es dir schonmal aufgefallen? Pinterest-Accounts mit vielen Followern haben sehr oft auch sehr viele Boards. Kein Wunder eigentlich: Je mehr Pinnwände du erstellst, desto mehr Themen deckst du ab. Je mehr Themen du abdeckst, desto mehr Pinterest-Nutzer ziehst du mit deinen Inhalten an.

Immer mehr Pinterest-Nutzer folgen einzelnen Boards anstatt ganzen Accounts. Deshalb kann eine Handvoll neuer Boards auch schon einen gewaltigen Unterschied machen!

Wenn du gerade mal zehn Pinnwände dein Eigen nennst, dann ist hier definitiv noch Luft nach oben. 

Doch Vorsicht: Bevor du jetzt 300 neue Boards auf einmal erstellst, fang lieber erst einmal mit zwei, drei neuen Boards an. Unterschätze nicht den Aufwand, den es braucht, um deine Pinnwand regelmäßig zu befüllen und zu optimieren. 

 

7) Nutze populäre Nischen wie Food, DIY etc.

Es ist kein Geheimnis, dass Bereiche wie Essen und Trinken, Einrichtung, Mode oder DIY wirklich gute Ergebnisse auf Pinterest erzielen. 

Überlege mal, ob du diese starken Kategorien auch für dein Pinterest-Marketing nutzen kannst. Ein Marketing-Berater könnte zum Beispiel Lunch-Ideen pinnen oder Business-Outfit-Inspirationen.

Doch übers Knie brechen musst das Ganze natürlich nicht. Das Allerwichtigste ist, dass diese Pinnwand genau zu dir und deinem Wunschkunden passt. 

 

8) Pinne regelmäßig

Vor Kurzem hat Tailwind – der offizielle Partner von Pinterest – eine interessante Statistik veröffentlicht, nach der Pinterest-Nutzer, die mit Tailwind pinnen, 3,7x mehr Follower haben als diejenigen, die dieses Tool nicht nutzen. 

Pssst … Meine Vermutung ist ja, dass das nicht unbedingt an Tailwind an sich liegt, als viel mehr daran, dass Tailwind-Nutzer in der Regel regelmäßig pinnen

Denn es ist ja eigentlich ein No-Brainer: Je öfter du pinnst, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass jemand deine Pins sieht und dir folgt.

Wenn du dir also mehr Pinterest-Follower wünschst, dann solltest du auch tägllich auf dich aufmerksam machen und mindestens zehn Mal pinnen. Ob du jetzt Tailwind oder BoardBooster dafür nutzt, ist aus meiner ganz persönlichen Sicht eher zweitrangig.

 

9) Nutze deine Social-Media-Kanäle

Wenn du bereits auf anderen Plattformen viele Follower hast, dann nutze gerne deine bereits vorhandene Reichweite dort, um auf deinen Pinterest-Account aufmerksam zu machen.

Verlinke dein Pinterest-Profil im Linktree auf Instagram oder poste auch mal auf Facebook, dass du auf Pinterest zu finden bist. Vielleicht hast du noch eine weitere Idee? Dann verrate sie mir gerne im Kommentar!

 

10) Aktiviere einen Folge-Button auf deiner Website

Auch oft gesehen: Menschen, die gerne mehr Follower auf Pinterest hätten, aber auf ihrer Website ein Staatsgeheimnis daraus machen, dass sie auf Pinterest zu finden sind. 

Zeige deinen Bloglesern deshalb unbedingt, dass es dich auch auf Pinterest gibt, und aktiviere einen Pinterest-Folge-Button für deine Website und installiere dir ggf. auch ein Pinterest-Widget in die Sidebar. Ich persönlich find sie ja jetzt nicht soooo hübsch, aber hey … whatever works.

Deine Blogbesucher sind keine Gedankenleser und mögen es einfach und schnell. Wer ein Follow-Button sieht, folgt in der Regel gerne. Wenn man dich erst umständlich auf Pinterest suchen muss, dann hast du meist schlechtere Karten.

 

11) Nutze deine Blogartikel

Du kannst natürlich auch in deinen Blogartikeln auf deinen Pinterest-Account aufmerksam machen und dein Profil, aber auch nur einzelne Pinnwände oder gar Pins verlinken. 

So würde es an dieser Stelle des Blogartikels zum Beispiel sehr passen, dass ich dir von meinem Board erzähle, auf dem ich die besten Pinterest-Tipps sammle, oder – wenn dich das Thema Pinterest-Follower besonders interessiert – dich auf meine Pinnwand Pinterest-Follower verweise. 

 

12) Installiere Milo Tree

Hatte ich dir nicht am Anfang versprochen, dass ich dir verrate, mit welchem Tool ich mein Followerwachstum nahezu verdoppelt hab? 

Darf ich vorstellen: MiloTree

Lustige Geschichte eigentlich: Als ich 2011 Pinterest privat für mich entdeckte, war „Catch my Party“ einer der ersten Pinterest-Accounts, dem ich folgte. Denn ob „Star Wars“- oder oder „Harry Potter“-Party – dort gibt es quasi für jedes Motto passende Deko- und Backideen. 

Inzwischen läuft der „Catch my Party“-Pinterest-Account seeeehr erfolgreich, und Jillian, die Frau hinter „Catch my Party“, hat ein kleines, aber feines Tool entwickelt, mit dem auch andere Nutzer ihre Pinterest-Reichweite erhöhen können.

Da in den USA inzwischen so viele dieses Tool nutzen, wollte ich es unbedingt selbst mal für meine Website testen.

Wie MiloTree funktioniert
MiloTree ist ein kleines, für Google optimiertes Pop-up, das du im Prinzip für alle deine Social-Media-Kanäle nutzen kannst. Einmal im Pop-up-Builder erstellt, fügst du ihn mit Code oder einem WordPress-Plugin zu deiner Website.  

Meine Erfahrung mit MiloTree

  • Vor MiloTree wuchs mein Pinterest-Account rund 5% im Monat, mit MiloTree bis zu 9% (durchschnittlich 7,3%)
  • Vor MiloTree waren viele neue Follower englischsprachig und damit als potentielle Kunden irrelevant. Mit MiloTree erhalte ich vor allem viele neue deutschsprachige Follower! Ganz logisch eigentlich: Denn diese Follower kommen ja direkt von meiner (deutschsprachigen) Website.

Mein Fazit nach einigen Wochen
MiloTree kann sich durchaus sehen lassen und ich werde definitiv weiter testen, ob MiloTree auch langfristig funktioniert.

Letzten Endes muss jede für sich entscheiden, ob die Investition von 9 Dollar pro Monat in Ordnung ist. 

 

12 Tipps für mehr Pinterest-Follower – ein Fazit

Wenn du mehr Follower auf Pinterest haben willst, dann solltest du auf langfristige, nachhaltige Strategien setzen:

  • Starte professionell (mit Business-Account und allem drum und dran)
  • Betreibe Pinterest-SEO, damit dein Profil auch gefunden wird
  • Folge anderen Pinterest-Nutzern, um auf dein Pinterest-Profil aufmerksam zu machen
  • Pinne für deinen Wunschkunden und nicht für dich
  • Nutze die Macht der Gruppenboards
  • Erstelle mehr Boards, um noch mehr Pinterest-Nutzer zu erreichen
  • Nutze populäre Nischen
  • Pinne regelmäßig (mindestens 10 Mal täglich!)
  • Nutze deine Social-Media-Kanäle
  • Aktiviere einen Pinterest-Folge-Button auf deiner Website
  • Verlinke dein Profil, deine Pinnwände und Pins in deinen Blogartikeln
  • Installiere MiloTree