Darum hast du keinen Erfolg auf Pinterest

Wenn du schon eine Zeit lang auf Pinterest aktiv bist, aber bisher immer noch nicht die Erfolge siehst, die du gerne hättest, dann aufgepasst: Heute verrate ich dir 6 mögliche Ursachen und wie du sie schleunigst wieder behebst.

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Darum hast du keinen Erfolg auf Pinterest

1 | Deine Grafiken sind nicht für Pinterest optimiert

Sind deine Grafiken wirklich für Pinterest geeignet? Wenn du auf Pinterest Erfolg haben willst, reicht es nicht, einfach die Grafik zu pinnen, die du auch für Facebook und/oder deinem Blog benutzt, sondern es muss eine exakt für Pinterest erstellte Grafik in den Maßen 735px x 1102px (oder etwas länger) sein. Zu kleine Grafiken gehen im Pinterest Feed gnadenlos unter. Deshalb kannst du auf horizontale oder quadratische Grafiken am besten ganz verzichten. 

Grafiken, auf denen man nicht erkennt, worum es bei deinem Pin geht, haben ebenfalls schlechte Karten, geklickt zu werden. Verbanne deshalb auch doofe, zu dunkle, verschwommene Fotos und/oder verschnörkelte, zu kleine Schriften von deinen Grafiken.

 

2 | Deine Texte sind nicht für die Suchmaschine Pinterest optimiert

„Texte“ ist natürlich ein großes Wort für Pinterest.😉 Doch du weißt vielleicht, was ich meine: Egal, ob es um deinen Unternehmensnamen oder Pinnwandtitel geht – sobald du auf Pinterest auch nur ein Wort schreibst, sollte es besser suchmaschinenoptimiert sein. 

Wenn du bisher für Pinterest weder Keywords recherchiert noch deine Beschreibungen mit Keywords optimiert hast, ist noch viel Pinterest-Luft nach oben. Wie Pinterest-SEO genau funktioniert und worauf du bei Keywords und Hashtags auf Pinterest achten solltest, kannst du übrigens in meinem Minikurs schnell und unkompliziert lernen.

 

3 | Deine Pin-Strategie geht nicht auf

Bevor du an Pinterest verzweifelst und den Kopf in den Sand steckst, solltest du deine Pinterest-Strategie genau unter die Lupe nehmen: Welchen Content pinnst du (ist es genau das, wonach dein Wunschkunde sucht?) und wie oft pinnst du ihn?

Du pinnst das Falsche

Wenn du ausschließlich das pinnst, was dich interessiert, dann musst du dich nicht wundern, dass dein Wunschkunde nichts mit deinen Pins zu tun haben will. Entscheidend ist, dass du das pinnst, was deinem Wunschkunden weiterhilft – nicht dir. 

Du pinnst zu wenig

Um Traffic auf deine Website zu bekommen, musst du die Pins zu deinen Blogartikeln stets im Umlauf halten. Entweder indem du sie immer wieder auf neue Boards (oder Gruppenboards) repinnst und/oder indem du die Looping-Funktion bei BoardBooster* benutzt.

Wenn du nur alle Schaltjahre einen Pin merkst, dann musst du dich nicht wundern, dass deine Pinterest-Reichweite stagniert und du durch Pinterest keinen Traffic auf deine Website bekommst. Pinne daher unbedingt regelmäßig – am besten täglich.

Du pinnst zu viel

Auch das gibt es: Pinterest-Nutzer, die hundertmal oder noch öfter täglich pinnen. Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wie man daneben noch ein Leben haben kann – es gibt bislang noch keinen Nachweis darüber, dass mehr als 30 Pins am Tag tatsächlich etwas bringen. Auch wenn ich selbst gerne mal etwas über 30 Mal täglich einen Pin merke (z.B. weil ich neben den Scheduling Tools auch mal wieder händisch pinne) – zu viele Pins könnten sich sogar negativ auf dein Followerwachstum auswirken. 

Soll ich deine Pinterest-Strategie in einem Einzelcoaching mal genauer unter die Lupe nehmen? Hier kommst du zum Pinterest-Strategie-Check.

 

4 | Du testest nicht

Pinterest ist mit Abstand der Marketing-Kanal, für den ich am wenigsten Zeit aufwende. Drei, vielleicht vier Stunden im Monat brauche ich, um Pins für meine neuen Blogartikel zu erstellen und/oder meine Scheduling Tools mit neuen Pins zu füttern. 

Doch der Weg bis zu diesem entspannten Pinterest-Marketing hatte so einige Tests gebraucht: Welche Grafiken am besten bei meiner Zielgruppe ankommen, wie der Stil der Pinbeschreibungen sein muss, um Pinterest-Nutzer zum Klicken zu motivieren, wie oft ich pinnen muss, um die perfekte Balance zwischen Traffic und interagierenden Followern zu erreichen …

Wenn du denkst, dass du erfolgreich mit Pinterest werden kannst, ohne Zeit, Energie und etwas Geld ins Pinterest-Marketing zu investieren, dann hast du falsch gedacht. Es gibt keinen Geheimtrick. Vor allem am Anfang wirst du auf Pinterest wahrscheinlich nicht um einige Tests herumkommen. 

 

5 | Deine Website ist nicht vertrauenswürdig

Auch wenn Pinterest nicht offiziell verrät, nach welchen Kriterien Pins gerankt werden, ist eins klar: Je vertrauenswürdiger Pinterest deine Website einstuft, desto besser.

Wenn du Pinterest nicht zeigst, dass deine Blogartikel von einer vertrauenswürdigen Quelle (= deiner Website) stammen, wird es keiner für dich übernehmen. Verifiziere daher unbedingt deine Website, richte Rich Pins ein und achte stets auf die Qualität deiner Pins (keine kaputten oder falschen Links). 

 

6 | Du hast keine Geduld

Pinterest braucht Zeit. Wenn du heute einen Blogartikel pinnst und dich morgen wunderst, warum er noch nicht repinnt wurde, dann hast du die Plattform nicht ganz verstanden.

Auf Pinterest kann es Wochen oder gar Monate dauern, bis ein Pin durch die Decke geht. Pinterest-Erfolge stellen sich nicht über Nacht ein. Gib deinen Pins Zeit. 

 

Darum hast du keinen Erfolg auf Pinterest – Fazit

Pinterest ist eine komplexe Plattform, für die es keinen Geheimtrick gibt. Wenn du Erfolg auf Pinterest haben möchtest, hältst du dich am besten an folgendes Rezept:

1 | Erstelle für Pinterest optimierte Grafiken

2 | Betreibe Pinterest-SEO

3 | Feile an deiner Pin-Strategie

4 | Teste Grafiken und Beschreibungen

5 | Mache deine Website vertrauenswürdig

6 | Hab Geduld – Pinterest braucht Zeit!

 
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