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Affiliate Marketing mit Pinterest

Affiliate Marketing mit Pinterest? Na klar geht das! Simone hat es geschafft, mithilfe von Pinterest ein beständiges Einkommen zu generieren – und das ohne eigenen Blog. Wie Affiliate Marketing mit Pinterest genau funktioniert und wie Simone überhaupt dazu gekommen ist, mit Pinterest Geld zu verdienen, hat sie mir im Interview verraten.

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Liebe Simone, wie schön, dass wir uns auf Instagram zufällig über den Weg gelaufen sind. Magst du dich zu Beginn auch denjenigen vorstellen, die dich noch nicht kennen?

Hallo Alex, vielen lieben Dank für die Einladung zum Interview. Sehr gerne stelle ich mich kurz vor: Mein Name ist Simone, ich bin verheiratet und Mama von 2 Mädchen. Nach dem Abitur habe ich ganz klassisch BWL studiert und später den Bereich Marketing vertieft. Ich habe danach einen Job in der IT angenommen und viele Jahre darin gearbeitet.

Erst mit der Geburt meiner ersten Tochter habe ich mich mit den Themen „Geld verdienen im Internet“, Affiliate Marketing und Co. auseinandergesetzt und schnell erkannt, dass es jenseits des 9-to-5-Jobs auch andere Möglichkeiten gibt, sich ein beständiges Einkommen aufzubauen, um mehr Zeit für die Familie zu haben. Ich habe viel ausprobiert und einiges hat auch gar nicht funktioniert, aber manche Konzepte sind sehr gut aufgegangen und die möchte ich gerne weitergeben und mit anderen teilen.


Die meisten Selbstständigen, die Pinterest für ihr Business nutzen, haben in der Regel einen Blog und generieren mit Pinterest Traffic auf ihre Website. Du aber nicht. Wie nutzt du Pinterest stattdessen? 

Es ist möglich über Pinterest mit Empfehlungen und Lieblingsprodukten Geld über Affiliate-Links zu verdienen, ohne dass man dafür extra einen Blog oder Nischenwebsite betreiben muss.

Ein Pin lässt sich direkt mit einem Produkt oder einer Website verknüpfen, für die man als Affiliate angemeldet ist. Dadurch wird der Schritt eines Blogs überflüssig. Vorher konnte man nur seine Blogartikel via Pinterest bewerben und darauf hoffen, dass jemand den Blog liest, auf einen Affiliate-Link klickt und das Produkt dann kauft. Durch das direkte Verlinken von Produkten und Dienstleistungen erhält man die Provision und umgeht diesen Zwischenschritt.

Wie bist du auf die Idee gekommen, Pinterest fürs Affiliate Marketing zu nutzen? 

Zugegeben, die Idee ist natürlich nicht neu, aber hier in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Pinterest hat es auch lange Zeit verhindert Affiliate Links auf der Plattform zu platzieren. Erst seit dem Sommer 2016 erlaubt Pinterest wieder das Verwenden von Affiliate-Links. Vorher wurden Affiliate-Links im Handumdrehen von der Plattform entfernt. Ich begann anschließend viel zu recherchieren und auszuprobieren und tatsächlich, es klappt, ich verdiene Geld mit meinen Affiliate-Links – ohne Blog, ohne Website und Co., nur durch das Setzen von Links auf externe Websites.

Welche Produkte pinnst du? Kannst du uns ein, zwei ganz konkrete Beispiele verraten?

Man sollte immer die Dinge pinnen, die einem selbst Freude bereiten oder Themen, bei denen man sich gut auskennt. Nur so ist es auch wirklich authentisch und gibt ein stimmiges Gesamtbild. Wahllos irgendetwas pinnen, was einem gerade in den Sinn kommt, ist meist keine gute Idee.

Ich habe mich auf Interior, überwiegend Kinderzimmereinrichtung spezialisiert. Ich verlinke beispielsweise Kinderzimmerdeko oder Möbel. Die Fotos mache ich überwiegend selbst. Fremde Fotos von Onlineshops und Co. nutze ich nur, wenn sie auch wirklich zu den anderen Bildern und in mein Profil passen.

Da ich zwei Kinder habe, wird auch viel und ausgiebig gebastelt. Ich zeige und beschreibe eine kurze Bastelanleitung und verlinke auf die benötigten Bastelutensilien.

Wie lange hat es gedauert, bis dir das Affiliate Marketing mit Pinterest wirklich nennenswerte Ergebnisse gebracht hat? Ich kann mir vorstellen, dass es eine Zeit lang dauert hat …

Über Nacht verdient man damit natürlich kein Geld und auch die ersten Einnahmen sind sehr überschaubar. Das Internet ist voll mit Personen, die das schnelle Geld mit Affiliate Marketing versprechen – egal ob mit Blog oder anderen Plattformen. Ich halte davon gar nichts. Man braucht wie für alle anderen Business Konzepte auch, Ausdauer und Geduld. Jedoch ist es eine sehr einfache und dankbare Arbeit, die zudem noch Spaß macht. Ein nennenswertes Zusatzeinkommen stellt sich nach circa einem viertel bis halben Jahr ein, wenn man dran bleibt. Das Schöne an Pinterest ist: Geht ein Pin so richtig viral, hat man jahrelang etwas davon, die Arbeit ist also nie umsonst.

Was ist aus deiner Sicht der größte Fehler, den man mit Affiliate Marketing auf Pinterest machen könnte?

Zu viel Spam! Pinterest ist eine große Wohlfühl-Community. Die meisten Besucher suchen Inspirationen und Tipps. Eine Aneinanderreihung an Produktempfehlungen fällt daher schnell negativ auf. Besser ist es daher, auch die Links von anderen Nutzern zu teilen (= repinnen) und somit sein eigenes Profil aufzuwerten und abwechslungsreich zu gestalten. Ich verfolge hier die Ein-Drittel-Regel: auf einen Affiliate-Pin folgen bei mir mindestens zwei „fremde“ Pins.

Und wie fängt man am besten an, wenn man Pinterest fürs Affiliate Marketing nutzen möchte? Was ist der allererste Schritt?

Der allererste Schritt ist natürlich das Anlegen eines Profils und das Erstellen von sogenannten Boards. Ab da kann es losgehen und es darf fleißig gepinnt werden. Um mit Pinterest Geld zu verdienen, muss man sich nun die richtigen Affiliate-Netzwerke suchen, sich dort anmelden und seine Pins mit Affiliate-Links versehen. Es ist wirklich sehr leicht.


Versteht dein Umfeld eigentlich, wie du genau dein Geld verdienst, oder erntest du auch mal fragende Blicke?

Hihi, so richtig verstehen kann es keiner. ;) Es sieht ja auch mehr nach Spaß aus und im Internet nach bunten Bildern googeln, als nach Arbeit. Aber daran habe ich mich gewöhnt.


Wie kamst du auf die Idee, dein Buch „Geld verdienen mit Pinterest“ zu schreiben? 

Bei meinen eigenen Recherchen habe ich gemerkt, dass das Thema in Deutschland noch gar nicht richtig angekommen ist. Ich habe viel ausprobiert und meine Erfahrungen irgendwann zusammengeschrieben und daraus ist mein E-Book entstanden.


Wo können wir mehr über dich erfahren?

Mein E-Book „Geld verdienen mit Pinterest – Affiliate Marketing ohne Webseite“ gibt es derzeit nur bei Amazon zu kaufen. Dort findet man auf der Autorenseite auch weitere Informationen über mich.


Über SIMONE

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Simone Cooper studierte Betriebswirtsschaft und machte anschließend ihren Master im Marketing Management. 

Sie ist seit vielen Jahren als freiberufliche Marketing Managerin in der IT tätig und schreibt Bücher über Social Media, Online und Affiliate Marketing.

Die zweifache Mutter möchte Frauen dazu ermutigen, sich nebenbei ein eigenes Business aufzubauen, um so Familie und Beruf besser in Einklang zu bringen.