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Die 4 besten Strategien, wie du mit Pinterest deine E-Mail-Liste aufbauen kannst

Du willst Traffic für deine Seite generieren? Nutze Pinterest!

So oder ähnlich hast du es mit Sicherheit auch schon mal gelesen und es ist völlig richtig, dass jeder, der heutzutage noch auf Pinterest verzichtet, eine große Chance liegen lässt.

Du setzt also deinen Account auf, erstellst die ersten Boards und fängst an zu pinnen. Mit der Zeit wächst die Anzahl deiner Betrachter und immer mehr Leute klicken auf deine Pins, weil sie sich für deinen Content interessieren.

So weit, so gut – aber was dann? Ist damit das Endziel erreicht?

Ich sage ganz klar: Nein, ist es nicht. Denn warum sollte an diesem Punkt schon Schluss sein?

Schließlich ist es zwar gut, wenn jemand über Pinterest auf deiner Seite landet. Aber es ist doch noch viel besser, wenn jemand immer und immer wieder kommt!

Damit du das schaffst, solltest du deine Leser zu E-Mail-Abonnenten machen. Dann kannst du sie immer wieder ganz gezielt kontaktieren, sie auf neuen Content aufmerksam machen und so langfristig an dich binden.

Pinterest + E-Mail-Marketing = Erfolg garantiert

Die wenigsten Leute werden sich allerdings „einfach so“ in deine E-Mail-Liste eintragen. Gerade dann, wenn der Großteil deines Traffics von Pinterest stammt, gibt es einige Punkte zu beachten, wenn du eine E-Mail-Liste aufbauen möchtest.

4 Strategien, die du anwenden kannst (und solltest), um mit Pinterest deine E-Mail-Liste aufzubauen, zeige ich dir jetzt!

E-Mail-Liste aufbauen mit Pinterest.png

Strategie #1: Nutze Evergreen Content

Evergreen Content ist die Basis für deinen Erfolg mit Pinterest! Evergreen Content sind z.B. Blogartikel, die du heute schreibst und die auch in 5 Jahren noch genauso aktuell sind.

Sowas wie „Die 5 größten Social Media Trends 2019“ kann zwar heute ein wertvoller Artikel sein, ist aber in einem Jahr (oder sogar noch schneller) schon nicht mehr aktuell, weil es dann wieder neue Trends gibt.

Persönlich würde ich dir empfehlen, solche zeitaktuellen Themen auch immer mal wieder aufzugreifen (auch in Form von saisonalem Content, z.B. für Weihnachten), der Großteil deines Contents sollte aber aus Evergreen Content bestehen.

Wenn nämlich ein oder zwei deiner Pins für diesen zeitlosen Content viral gehen, bringt er dir das ganze Jahr über immer weiter Traffic, ohne dass du selber noch viel dafür tun musst. Und ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich finde: Das ist fast das Beste, was passieren kann.

Wenn der Artikel jetzt noch so optimiert ist, dass er deine Leser zu E-Mail-Abonnenten macht, dann bist du hier wirklich in der absolut besten Position!

Auf meinem Bullet Journal Blog Punktkariert haben wir beispielsweise einen Artikel („69 Ideen für dein Bullet Journal“), der bei Pinterest viral gegangen ist und uns seitdem einige hundert Klicks jeden Tag bringt.

Aber nicht nur das: Der Artikel ist auch derjenige, der uns die meisten Abonnenten für unsere E-Mail-Liste bringt. Ohne, dass wir noch aktiv etwas dafür machen müssen!

Evergreen Content ist also die Basis, um mit Pinterest deine E-Mail-Liste aufzubauen. Aber wie konkret muss der Artikel denn jetzt optimiert sein, damit er gut konvertiert – das heißt, am laufenden Band aus Lesern E-Mail-Abonnenten macht?

Das zeige ich dir jetzt.

Strategie #2: Platziere Opt-in-Formulare in jedem Artikel gut sichtbar

Damit Leser sich in deine E-Mail-Liste eintragen können, brauchst du sogenannte Opt-in-Formulare. Hier tragen sie ihre E-Mail-Adresse (und optional auch ihren Vornamen) ein, klicken auf den Button und schon sind sie – nach Bestätigung ihrer Mailadresse – drin.

Bei den Opt-in Formularen gibt es zwei Punkte zu beachten, die beide absolut essentiell sind!

Zunächst einmal ist es unheimlich wichtig, dass du in jedem Artikel ein Opt-in-Formular einbindest. Und ich meine wirklich in jedem.

Denn vielleicht ist dir auch schon aufgefallen, dass die Absprungrate recht hoch ist, wenn Leute über Pinterest auf deine Seite kommen. Das heißt, dass der Großteil der Nutzer wirklich nur den einen Artikel liest und dann wieder geht, sich also nicht noch weiter durchklickt.

Lass dir hier nicht deine potentiellen Abonnenten entgehen, nur weil du kein Formular im Artikel hast!

Darüber hinaus, und das ist der zweite wichtige Punkt, ist es super wichtig, dass du die Formulare wirklich gut sichtbar platzierst, sodass es quasi unmöglich ist, sie zu übersehen.

Ich sehe viel zu häufig, dass es nur in der Sidebar einen kleinen Hinweis auf den Newsletter gibt. Am Desktop wird dieser dann schnell übersehen, weil der Fokus natürlich auf dem Artikel liegt – und auf Smartphones wird das Formular im Zweifel gar nicht erst angezeigt, weil die Elemente der Sidebar dort unterhalb des Artikels platziert sind.

Aber warum? Mach deine Leser auf deinen Newsletter aufmerksam! Wenn sie deinen Content mögen, werden sie sich auch gerne für deine E-Mail-Liste anmelden, wo du sie gleich mit noch mehr Content versorgen kannst.

Klassische Win-Win-Situation :)

Mein Rat an dieser Stelle: Baue die Opt-in Formulare direkt in deinen Artikel ein, und zwar so weit oben wie möglich. Für mich hat es sich bewährt, das Formular nach 5 Absätzen anzuzeigen.

So ziehst du Interessenten an, und wen dein Newsletter nicht interessiert, der kann einfach weiterscrollen und darunter direkt weiterlesen.

Strategie #3: Mache A/B-Tests, um deine Conversion Rate zu optimieren

Okay, ich gebe es zu: Diese Strategie ist schon etwas fortgeschritten. Das ist nichts, womit du starten musst. Wichtiger ist es, dass du erstmal größtenteils auf Evergreen Content setzt und deine Opt-in Formulare in jeden Artikel einbaust.

Ich möchte dir den Punkt mit den A/B-Tests aber nicht vorenthalten, und das aus einem ganz simplen Grund: A/B-Tests können der absolute Gamechanger sein.

Bei Punktkariert haben wir unsere Conversion Rate durch den Einsatz von A/B-Tests um fast 300% erhöht. Kein Scherz.

Was vorher 10 bis 15 neue Abonnenten pro Tag waren, waren auf einmal 30 bis 40. Und nein, wir hatten nicht auf einmal mehr Leser. Wir haben einfach nur ein paar Kleinigkeiten angepasst.

Denn man selber kann sich ja so viele Gedanken machen, wie man will, was jetzt funktionieren könnte und was nicht – letztendlich haben wir alle keine Ahnung und müssen einfach herausfinden, was unsere Leser sagen und was ihnen gefällt.

Das Prinzip von A/B-Tests ist simpel: Du erstellst zwei verschiedene Varianten, zum Beispiel ein Opt-in Formular mit rotem Button und eins mit blauem Button. Dann testest du diese beiden Varianten gegeneinander: 50% der Leser bekommen den roten Button angezeigt, die anderen 50% den blauen Button.

Das lässt du eine Zeit lang laufen, beispielsweise zwei Wochen, und nach dieser Zeit siehst du dann, welche Variante dir mehr Abonnenten gebracht hat. Wenn es der blaue Button war, bleibst du dabei – oder du testest dann als nächstes noch den grünen Button…

Das ist eigentlich eine never ending story. Und wie gesagt, das ist nichts, worüber du dir direkt zu Beginn Gedanken machen musst – behalte es einfach im Hinterkopf und wenn du erstmal die ersten Pinterest Leser zu E-Mail-Abonnenten gemacht hast, kannst du hierher zurückkommen.

Das beste Tool, um solche A/B-Tests durchzuführen, ist übrigens Thrive Leads!

Strategie #4: Nutze Content Upgrades in deinen Blogartikeln

Zum Abschluss möchte ich dir jetzt noch die Strategie an die Hand geben, die nochmal einen richtig großen Unterschied machen kann!

Content Upgrades sind grundsätzlich reguläre Freebies, die du Lesern als Dankeschön anbietest, wenn sie sich für deinen Newsletter anmelden, also zum Beispiel ein kleines eBook, eine Checkliste oder Vorlagen.

Das Besondere an Content Upgrades ist aber, dass sie zu 100% auf den einen Blogartikel abgestimmt sind, in dem du sie anbietest. Du kannst sie also nicht auf deiner ganzen Seite nutzen, sondern nur in dem einen Artikel – weil sie diesen perfekt ergänzen.

Pinterest Nutzer sind offensichtlich sehr an deinem Content interessiert, sonst wären sie gar nicht erst auf deiner Seite gelandet. Gib ihnen doch noch mehr davon - im Austausch gegen ihre E-Mail-Adresse!

Ich gebe dir ein konkretes Beispiel: Nehmen wir mal an, deine Zielgruppe sind Blogger. Blogger sind häufig auf der Suche nach Kooperationen mit Unternehmen – dafür brauchen sie ein Mediakit, indem sie ihre wichtigsten Daten und Fakten auf einen Blick darstellen.

Du schreibst also einen Blogartikel, in denen du Tipps fürs Mediakit gibst, was darin unbedingt enthalten sein sollte und was man vielleicht eher vermeiden sollte. Als Content Upgrade könntest du jetzt beispielsweise eine Vorlage für ein Mediakit anbieten, das einfach nur noch mit den eigenen Daten ergänzt werden muss.

Diese Datei ergänzt deinen Blogartikel perfekt und die Wahrscheinlichkeit, dass Leser sich in deine E-Mail-Liste eintragen, um sich das Freebie zu sichern, ist relativ hoch – einfach weil es so gut passt!

Was kannst du jetzt also konkret tun in Sachen Content Upgrades?

Schau dir in den Pinterest Analytics an, was deine fünf bis zehn beliebtesten Artikel sind, die die meisten Klicks erhalten. Erstelle für jeden dieser Artikel ein passendes Content Upgrade und teste einige Wochen, wie gut das funktioniert!



Fazit: Mit Pinterest deine E-Mail-Liste aufbauen - das sind deine nächsten Schritte

Die vier Strategien, die ich dir jetzt vorgestellt habe, sind meiner Erfahrung nach in Kombination unschlagbar. Du musst aber keinesfalls alles auf einmal umsetzen! Arbeite stattdessen besser einen Punkt nach dem anderen ab.

Du kannst die Strategien natürlich auch dann anwenden, wenn du noch nicht den Großteil deines Traffics über Pinterest erhältst. In jedem Blogartikel ein Opt-in Formular einzubauen schadet grundsätzlich nicht.

Es gibt meiner Erfahrung nach bloß einige Besonderheiten bei Lesern, die über Pinterest kommen, zum Beispiel, dass sie sich eher selten noch weiter durch deine Seite klicken.

Starte daher damit, möglichst viel Evergreen Content zu produzieren und deinen Pinterest Account aufzubauen. Im nächsten Schritt kannst du Opt-in Formulare in deine Artikel einbauen und langsam anfangen, mit Content Upgrades zu arbeiten.

Wenn das erstmal einige Monate läuft, kannst du anfangen, dich mit A/B-Tests zu beschäftigen!

Denn wie so oft ist es ein langfristig ausgelegter Weg, deine E-Mail-Liste mit Pinterest aufzubauen. Wenn die Maschine aber erstmal läuft, ist es für mich der beste Weg zu langfristigem Erfolg!


ÜBER LEA

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Lea kommt aus Bonn und hat Anfang 2017 gemeinsam mit einer Freundin ihr erstes Online-Business Punktkariert gestartet. Der Erfolg von Punktkariert basiert maßgeblich auf der E-Mail-Liste, die von Tag 1 an aufgebaut wurde und mittlerweile eine fünfstellige Abonnentenzahl umfasst. Denn E-Mail-Marketing ist auch heute noch eines der wichtigsten Online-Marketing Instrumente! Auf www.leagiltjes.de gibt Lea dir über den Blog und natürlich über den Newsletter ihre besten Tipps rund ums Thema E-Mail-Marketing mit auf den Weg.