Ideen für Blogartikel finden – 10 Strategien, die dich zur Ideenmaschine machen

Freunde, es ist offiziell: Ich habe mehr Ideen für Blogartikel, als ich jemals verbloggen könnte.

Mein schönes, kleines Evernote-Notizbuch namens „Blogartikel-Ideen“ ist mittlerweile nicht mehr schön klein, sondern ganz schön groß. Es ist so umfangreich, dass es mich schon fast ein wenig unter Druck setzt und in meinen Träumen verfolgt …

Täglich wandern zwei bis drei Blogartikel-Ideen in das Notizbuch hinein, während es nur eine Idee pro Woche schafft, als tatsächlicher Blogartikel veröffentlicht zu werden. Wohin nur mit den ganzen Inhalten?

Doch halt – anstatt mich zu beschweren, möchte ich denjenigen unter euch, die sich immer noch Woche für Woche den Kopf darüber zerbrechen, worüber sie bloggen sollen, meine Top 10 Strategien verraten, um an Blogartikel-Ideen zu kommen.

 

Ideen für Blogartikel finden

 

1 | Ideen-Listen

Die einfachste, schnellste und unkomplizierteste Strategie zuerst: Inzwischen haben sich mehr als genug Menschen mit der Thematik beschäftigt und praktischerweise ganze Ideen-Listen erstellt. Google einfach mal nach „blog post ideas“ bzw. „Blogartikel Ideen“ und erhalte so hunderte Ideen auf einen Schlag. Oder lade dir gleich meine Liste mit über 200 Blogartikel-Ideen runter. Das ist wohl die allereinfachste, schnellste und unkomplizierteste Variante.😉

 

2 | Feedback

Bist du bereits seit einigen Monaten dabei? Dann erhältst du wahrscheinlich immer wieder Nachrichten oder Mails mit Fragen und Wünschen von deinen Lesern. Bei „Hey, bietest du eigentlich auch x an?“ oder „Hast du eigentlich schon mal was zum Thema y veröffentlicht?“ solltest du hellhörig werden. Die Chancen stehen gut, dass noch mehr Menschen an diesem Problem knabbern und sich einen Beitrag zu diesem Thema wünschen. Auch Kommentare, die du zu deinen Blogartikeln oder Social Media Posts erhältst, sind oft eine Goldgrube für Blogartikel-Ideen.

 

3 | Leser direkt fragen

Oder du fragst deine Leser ganz direkt nach Artikelwünschen. Schreibe ihnen eine Mail oder starte eine Umfrage auf deinen sozialen Netzwerken. Da ist nichts Verwerfliches dabei – im Gegenteil: Du zeigst, dass du an deinem Publikum interessiert bist und auf sie eingehst.

 

4 | Strategisch denken

Das ist vielleicht nicht die schnellste, dafür aber die nachhaltigste Variante. Anstatt dich irgendwie von Blogartikel zu Blogartikel zu hangeln, fragst du dich:

Wo will ich in einem Jahr mit meinem Blog stehen?

Willst du ein bestimmtes Produkt oder einen Online Kurs verkaufen? Willst du ein Coaching anbieten? Willst du dich möglicherweise thematisch neu positionieren?

Setze auf Blogartikel-Themen, die zu deinem (langfristigen) Ziel passen und sich vielleicht sogar später als Content für dein Produkt oder deinen Kurs nutzen lassen.

Falls du noch tiefer in diese Materie eintauchen möchtest: Monika Birkner hat für diese strategische Ideen-Suche einen (wie ich finde) grandiosen Blogartikel verfasst.

 

5 | Blogartikel-Generatoren

Ok, Spielkind. Diese Strategie ist nur für dich. 🙂

Bei Daniela von Bloggerabc bin ich auf Anwerthepublic gestoßen. Hier gibst du einen Suchbegriff ein, wählst deine Sprache aus und erhältst in Sekundenschnelle Fragen, die zu deinem Suchbegriff gestellt werden. Aber Vorsicht: Es besteht akute Suchtgefahr. 🙂

Eine andere witzige Möglichkeit ist „Hubspot’s Blog Topic Generator“. Hier gibst du drei Substantive ein und lässt dir fünf Blogartikel-Themen vorschlagen.

Auch wenn es den Blog Topic Generator zur Zeit nur auf Englisch gibt – mit ein bisschen Kreativität lassen sich die Ergebnisse problemlos ins Deutsche übertragen.

 

6 | Buzzsumo

Einen Suchbegriff eingeben und die beliebtesten Blogartikel zu diesem Keyword angezeigt bekommen? Das klingt nicht nur gut, das ist auch ganz schön praktisch. Auf Buzzsumo.com kannst du auf einen Schlag sehen, welche Suchbegriffe in Social Media wie gut funktionieren. Nutze die Ergebnisse aber bitte nur zur Inspiration und nicht als 1:1-Vorlage für deinen nächsten Blogartikel. Aber das versteht sich ja von selbst. 😉

 

7 | Eigene Blogartikel

Gleiches gilt für deine eigenen Blogartikel: Welche Blogartikel wurden am meisten gelesen, kommentiert und in den sozialen Netzwerken geteilt? Setze in deinen nächsten Blogartikel auf ähnliche Themen. Bestimmt hast du noch nicht das ganze Feld abgegrast.

  

8 | Selbstreflexion

Weißt du eigentlich, wie viele Ideen bereits irgendwo in dir schlummern und nur darauf warten, als Blogartikel das Licht der Welt zu erblicken?

Es kann so einfach sein:

Alles, was du für deinen eigenen Blog machst, kannst du zu einem Blogartikel verarbeiten. Ob du nun ein Theme wechselst, eine neue Schreibtechnik anwendest oder den E-Mail-Provider wechselst – schreib darüber!

Alles, was du selbst nicht kannst und erst lernen musst, kannst du verbloggen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es unter deinen Bloglesern jemanden gibt, der das auch gerne lernen möchte, ist groß! Ob Newsletter mit Mailchimp erstellen oder einen unwiderstehlichen Lead Magnet entwickeln – mach einen Blogartikel daraus!

Alles, was dich aufregt, jedes Hindernis, das du überwunden, jedes Problem, das du gelöst hast, kurz: alles, was dich menschlich macht, kann Thema deines nächsten Blogartikels sein.

Alles, was du – im Zusammenhang mit deinem Blog – googelst, googeln wahrscheinlich tausend andere auch! Denk mal scharf nach, was du in die Suchmaschine eintippst. Sicherlich wird sich daraus das ein oder andere Thema für deinen nächsten Blogartikel ergeben.

 

9 | Google Suggest verwenden

Apropos Google. Google macht es dir extrem einfach, an neue Blogartikel-Ideen zu kommen. Fang einfach an zu tippen und schau dir an, welche Longtail Keywords dir Google vorschlägt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Blogartikel darüber, wie du an Blogartikel-Ideen kommst.😜

10 | Die Buddha-Methode

Eine nicht zu unterschätzende Strategie, an Blogartikel-Ideen zu kommen, ist, locker zu bleiben.😉 Ideen kommen meist nicht dann, wenn du krampfhaft nach ihnen suchst, sondern wenn du an etwas völlig anderes denkst.

Deshalb kannst du dich ruhig entspannen, spazieren gehen, mit deinen Kindern toben …Du kannst deiner Kreativität vertrauen. Da bin ich mir sicher.😃

 

Und noch mehr Ideen

  • Lese viel und beobachte dich dabei: Welche Themen sprechen dich an? Welche Überschriften machen neugierig? Warum klickst du den einen Blogartikel bereits nach zehn Sekunden weg, während du bei einen anderen bis zum Schluss am Ball bleibst? Die Antworten auf diese Fragen solltest du unbedingt in deine eigene Content-Erstellung einfließen lassen.
     
  • Pinterest: Lass dich auf Pinterest zu neuen Blogartikel-Ideen inspirieren. Erstelle ein geheimes Board mit „Blogartikel-Ideen“ und merke dir dort Themen, die du verbloggen willst, oder Zitate, die als Aufhänger zu einem Text dienen könnten.
  • Halte Ausschau nach Blogparaden: Hier ist das Thema zumindest schon vorgegeben und du kannst dich ganz aufs Schreiben konzentrieren.
  • Erstelle eine Blogartikel-Serie: Gibt es ein (eher) umfangreiches Thema, das dich interessiert? Dann teile doch diesen großen Brocken in kleinere Häppchen auf und mache eine Blogartikel-Serie daraus. So bist du für mehrere Wochen versorgt.
  • Gastautoren einladen: Eine nette Möglichkeit, eine unkreative Phase zu überbrücken, ist schließlich auch, sich Gastautoren mit ins Boot zu holen.

 

Wie kommst du an deine Blogartikel-Ideen? Lass uns in den Kommentaren weiterquatschen!😃